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Es ist bei Jesus,wie auch mal im österr.Nachrichtenmagazin Profil in einem Artikel
»Das brave Christkind u.der unanständige Jesus«
zu lesen war,einiges nicht wirklich wichtig und
wesentlich: Gott ist kein alter Mann,der auf einer
Wolke sitzt,sondern es ist nicht möglich,ihn zu
beschreiben. Er ist eine Kraft,die überall ist.
Die Männer,die zu Jesus kamen,waren keine Könige,
sondern Sterndeuter. Jesus war der Sohn von Joseph
und hatte Schwestern u.Brüder.Gott kann keinen
Sohn haben. Ob wir ewig leben,sei dahingestellt,
weil es wichtiger ist,was wir unsern Mitmenschen
hinterlassen. Das Glaubensbekenntnis hab ich immer
um zwei Punkte ergänzt: Ich glaube an das Evangelium.Ich glaube an die Gebote,vor allem
das Hauptgebot der Nächstenliebe. Papst Franziskus
hat das Vaterunser gut verändert: Bei ihm heißt
es NICHT »Und vergib uns unsere Schuld!«sondern:
Und laß uns nicht in Versuchung geraten -anstatt:
Und führe uns nicht in Versuchung -weil uns ja
nicht Gott in Versuchung führt,sondern wir uns
gegenseitig,etwa,wenn wir uns gegeneinander stellen und aufhetzen. Wir sollen den andern die
Schuld vergeben und ihnen helfen.
Das Wichtigste am Leben ist NICHT,ob wir irgendwann mal bestraft,gerichtet,erlöst werden,
sondern was wir JETZT tun.Nicht auf den Himmel
warten,sondern durch Eintreten für Gerechtigkeit
den Menschen JETZT einen Himmel schaffen -und unsern Mitgeschöpfen,die genauso Gottes Geschöpfe
sind,auch.
Es war und ist der Jesus wichtig,der als palästinensischer Jude,als Heiler,als Wanderprediger und Erzähler von Gleichnissen lebte
und dann starb. Er war also ein Jude,der wollte,
daß seine Mitjuden den SINN des Glaubens verwirklichen -was dann der Talmud in sozialen
und Schuldenregelungen ausgefeilt hat.Das Christentum hat Paulus verkündet,Jesus wollte
nix andres als ein Jude sein u.den JÜDISCHEN
Glauben im gewollten Sinne reformieren.
Wir glauben dann richtig,wenn wir uns JETZT gut
um unsere Mitgeschöpfe und Mitmenschen kümmern!!
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