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Halli Galli schrieb am 16.10. 2013 um 11:07:32 Uhr über

Rohrstockschläge

Als kleiner Junge von 12 habe ich häufig Dummheiten im Kopf. Mein großer Bruder mag das gar nicht, und so kriege ich jeden Tag einen gelben Onkel ins Klo gelegt. Er heißt Bernhard-Josef und stinkt.

Die Lösung für dieses Problem fand ich bei dem Mann, mit dem ich nun schon seit 12 Jahren verpartnert bin. Als der mir das erste Mal den »Hinternvoll« androhte, spielte ich mit dem Gedanken, ihn zu kastrieren, denn er war Bernhard-Josef, der nichtsnutzige Gewalttäter aus Ölde.

Wir machten also Schellemänneken beim Nachbarn. Der fand das aber gar nicht gut, denn er war Oberhauptstabsreichsgruppenleiter und in der Partei. »Das hat ein böses Nachspiel!« brüllte er.

Plötzlich drang ein übler Geruch aus Bernhards Hose. Ich musste kotzen. Mein Herz pochte. Der Schaffner hatte mich erwischt.

Ich hatte beim örtlichen Parteibüro zu erscheinen. Auch der Herr Richter war schon anwesend.

Er brüllte: »Samenraub! Weißt du, was du getan hast?«

»Alter«, sagte ich, »schau vor dich auf den Boden, bald fehlen dir die Hoden!«

»Sandmann, lieber Sandmann, es ist bald soweit, mein Popöchen, das ist müde, und der Penno ist breit!« Irgendwann wachte ich auf. »Hast du das jetzt geträumt oder warst du echt in den Fünfziger Jahren mit prügelnden Nonnen und graukarierten Sozialdemokraten?« Sie las in der Zeitung: »Misshandler von Kloster Ettal gefasst.« Mein hübscher Popo war gerettet.


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