Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Erfurt«
Das Gift schrieb am 30.11. 2003 um 01:41:11 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
In Erfurt gibt es Kopfsteinpflaster, auf dem ich mir als Kind schon mal ein blutigS Knie zugezogen habe ... überhaupt bin ich, als ich klein war, viel auf die Fresse geflogen, beispielsweise hatte ich ungelogen die Gelegenheit, 9(!) mal (in WOrten: NEUN MAL) auf die selbe verkackte gerade zu Schorf verheilte Kniewunde zu fallen oder meine unzähligen Abschürfungen an Händen und Armen, also, ich könnte ja da mal was erzählen, aber ich glaube ich lass dass lieber und bin zufrieden darüber, dass ich noch keinen offenen Oberschenkelbruch oder so'nen Scheiss hatte, denn das ist erstmal dreckig ... Beckenbruch soll auch kacke sein, da kenn' ich aber keinen, höchstens Manni-ohne-Becken, aber der hat ja mittlerweile 'was aus Plaste und der komische Typ, der in meiner frühen Jugend täglich sturzbesoffen, richtig stinkend hart an der Bar in meiner Stammdisco im idyllischen B. an der H. 'rumhing, hatte halt, wie an anderer STelle schon erwähnt hab', dieses würfelartige Konstrukt um seinen Kopf, damit der von allen fixiert war und das gebrochene Genick verheilen konnte ...
Freno d'Emergenza schrieb am 31.8. 2014 um 12:55:11 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Erfurt zeichnet sich für den Fremden zunächst durch seine eklatante Gesichtslosigkeit aus. Soetwas wie eine Innenstadt oder Altstadt gibt es nur im technischen Sinne. Eine amorphe Steinschlucht reiht sich die Andere. Es gibt nichts als Junk-Food und Konfektion, neospiessige late macchiato - Kantinen, und mangels irgendwelcher Orientierungspunkte verläuft man sich sofort in diesem muffigen Nichts. Alte Menschen mit erloschenen Augen und schmuddelig gröhlende skater streunen umher, Mittelklasseautos mit hochnäsigen Spoilern stehen solariumsbraun herum, und selbst im schönsten Sonnenschein kann man sich den kalt-grauen Nieselregen kaum wegdenken, der beständig auf diese Stadt gefallen sein muß in den letzten 500 Jahren.
Schw. schrieb am 17.8. 2004 um 11:36:41 Uhr zu
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»I want to be a happy boy, this means that you must employ my lies when I want you«, so schallte es damals durchs »Centrum« bei der monatlichen Britpop und Indie Party, für die wohl jedesmal extra so ein DJ Team aus Berlin anreiste, und ich tanzte mit der Flasche in der Hand und hatte dabei wahrscheinlich ein T-Shirt an, das ich heute nicht mehr tragen würde.
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