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leise klingeln die glöckchen an ihrem handgelenk, und an ihrem linken schuh, während sie die kopfsteingepfalsterte straße hinunter geht.
ihre nackten füße trommeln auf dem asphalt, ein rythmus zur melodie der glöckchen... sie summt leise vor sich hin, eine selbsterfundene melodie, sie kommt an einem brunnen vorbei, speigelt sich im schmutzig - braunen wasser, auf dem trüb ein paar blätter schwimmen, ihr lächeln wird breiter,
sie freut sich über eine kleine blume, die am straßenrand blüht, eine frau sieht aus dem fenster hinaus, lächelt ihr zu, ein paar vögelein picken an einer eistüte, die in den straßengraben gefegt wurde, »sie lag schon gestern da« dent sie und beginnt zu singen, sie singt über all das was sie sieht, was sie in dem moment in dem sie es sieht glücklich macht, sie tanzt durch die welt, auf die melodie des lebens... die letzen sonnenstrahlen fallen warm auf ihre gebräunte haut, und lassen sie an den sommer zurückdenken...
wenn sie singt, ist es ihr egal, dass alle leute sie dumm angucken, wenn sie singt, kann sie ausdrücken, was sie fühlt, wenn sie singt, kann sie zeigen, wer sie ist...
ihre melodie steigt zum himmel, ist ein gesungenes dankgebet an ihren schöpfer für alles, was er ihr jeden tag gutes gibt, der leichte wind, der ihre wangen streichelt, das eichhörnchen, was rasch eine alte eiche hochspringt, den duft von frischgebackenen waffeln, der aus dem gelben haus kommt, das geplapper der nachbarskinder und das lachen von ihrer kleinen schwester, die auf sie zugelaufen kommt, um ihr einen schmetterling zu zeigen, der sich aufihre buntgemusterte bluse gesetzt hat...
all das scheint zum lied dazuzugehören, all das scheint die musik zu sein, all das - ist leben...
musik ist der atmen der seele...
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