Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Buttermesser«
Andreas schrieb am 20.4. 2006 um 14:42:57 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
In einem Kinderbuch stand mal: »Der Räuber schwingt das Buttermesser, gleich gehts der kranken Mutter besser« Ich fand das lustig.
Dieter Meier schrieb am 13.4. 2004 um 12:21:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Nicht zu verwechseln mit dem Kuttermesser. Das ist das sauscharfe Ding in der Maschine zur Herstellung von Fleischmassen (auch Fischmassen, bevor einer die Assoziation Kutter - Fischerei aufbringt...).
Mit dem Buttermesser seiner Mutter zum Verhängnis zu werden, ist hingegen deutlich schwerer, aber nicht unmöglich, wie an anderer Stelle schon bewiesen und abgehandelt.
Brotaufstrichen soll man damit ja nicht beileibe rücken, sonst hieße es ja z.B. Rübenkrautmesser; für Flüssiges eignet sich eher ein Löffel zum Auftrag.
Ein naher Verwandter ist naturgemäß auch die Butterbrotschatulle. Warum die aber so heißt, weiß eigentlich kein Mensch, da in 85 % der Fälle die kostenbewußt einkaufende Mutti Margarine nimmt. Und zu Paderborner Landschnitten kann man eigentlich auch nicht Brot sagen - »Zumutung« wäre treffender.
Haushaltsschränke bundesrepublikanischer Durchschnittswohnungen enthalten kurioserweise weniger solcher Haushaltsgeräte, als man bei unserem Wohlstand eigentlich vermuten sollte. Selbst bei einem geschätzten Einkaufspreis für ein WMF-Buttermesser, Ausführung Cromargan (nicht Cromagnon!!) von € 7,95 ohne Märchensteuer sollte man doch eine gediegene Grundausstattung als Beweis kultivierter Essmanieren annehmen dürfen.
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