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Der Kommissar schaut auf die Uhr. Viertel nach acht. Er ist noch gar nicht müde. Da kommt aber seine Frau rein, und er muß ins Bett. Sie ist sehr streng. Er wehrt sich nicht, als sie ihm das Nachthemd aus dem Schrank holt und es fein säuberlich gefaltet auf das Kopfkissen legt. Wenn er es angezogen hat, bekommt er plötzlich einen unwahrscheinlichen Gedanken: Was ist, wenn der unbekannte Frauenmörder gar kein Mann, sondern eine Frau ist? Diesmal schläft er nicht gemeinsam mit seiner Frau im Schlafzimmer, sondern steht die ganze Nacht mit großen Augen hinter dem Schrank und paßt auf, daß seine Frau schläft. Am frühen Morgen bricht er zusammen.
Er muß zum Arzt. Im Vorzimmer wird er mit den Worten empfangen: »Herr Kommissar, haben Sie den Krankenschein mit?«
Sofort reißt der Kommissar seinen Mantel auf, holt einen Krankenschein raus, knüllt ihn zusammen und frißt ihn auf. Er gebärdet sich wirklich wie eine freigelassene Wildsau. Die Krankenarztassistentin ist sprachlos, doch zieht der Kommissar noch einen Krankenschein aus der Tasche und füllt ihn aus. Nein, er hat ihn sogar schon ausgefüllt, das andere vorher war ein Bluff! Jetzt versteht die Frau. Der Kommissar ist immer lustig manchmal. Viele verstehen das nicht; auch wenn der Kommissar schnell Auto fährt, will er nur belustigen. Alle sollen schmunzeln, wenn er da ist. Dadurch bringt er ein bißchen Lockerheit in unsere fade Welt. Schon viele Danksagungen von Verbänden und anderen Vereinen sind zu ihm gekommen, auch das Ehrenmitglied in einer tollen Vereinigung ist er, nämlich im Karnevalsclub!
Auch Helges
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