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Höflich schrieb am 6.8. 2005 um 03:02:41 Uhr über

Ketamin

Ich stand am großen Fels. Ich schlug mit der Faust gegen ihn und mein Herz raste. AM GLÜHENDEN HIMMEL EINE SONNE AUS KETAMIN, SCHWARZ, WABERND. Das Untergeschoss des Klinikums, die Radiologie, öffnete sich - das Krankenhaus war in den achtziger Jahren auf einer Hügelkuppe errichtet worden, so daß die rückwärtigen Teile der Unteretagen aus der Erde hinauswuchsen wie die Geschwüre der Patienten aus deren Lungen - auf die sich sanft unter ihrem Leichentuch schwingende Landschaft. Winter war es, alles war weiss, nur hier und da ein paar jähe graue Halme, welche - des Todes - durch die Schneedecke ragten und etwas weiter Weg der SAUMRAND DES WALDES, dieses SCHEISSWALDES, der wo dort alles bedeckt hat und erstickt und vernichtet, so daß man, wenn man mit dem Zug in die Stadt fährt, egal ob von Norden oder Süden, sich erst einmal stundenlang fürchten muss, weil links und rechts überall nur Wald ist, und man meint, gleich springt der Räuber Hotzenplotz durch die Zugscheibe, die Scheibe birst, und er schießt alle tot, mit seiner seltsamen Piratenpistole......
Jedenfalls: ...ich stand da und die schwarze Ketaminsonne waberte über allem. Ich warf mich zu Boden. Da war ein großes Tosen, und mir wurde gesagt, von der großen schwarzen Ketaminsonne, daß ich der HEILAND wäre! Der Heiland!!!
Da hab ich erstmal einen Sektempfang in der Krankenhauskantine machen lassen. Das musste schließlich gefeiert werden: ICH (tsss) bin am Ende der Heiland. Voll crazy.


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