Fundamentalismus
Bewertung: 6 Punkt(e)Fundamentalismus zeigt sich am stärksten in den monotheistischen Religionen, den Religionen mit »Ein-Gott-Glauben«, das heißt vor allem im Judentum, im Christentum und im Islam.
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| Der erste Text | am 22.12. 2002 um 16:15:42 Uhr schrieb der kater über Fundamentalismus |
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am 24.5. 2024 um 13:20:58 Uhr schrieb
am 18.3. 2010 um 02:06:59 Uhr schrieb
am 27.8. 2006 um 20:43:43 Uhr schrieb |
Fundamentalismus zeigt sich am stärksten in den monotheistischen Religionen, den Religionen mit »Ein-Gott-Glauben«, das heißt vor allem im Judentum, im Christentum und im Islam.
Als bedenkliches Symptom aus dem islamistischen Lager ist die sogenannte »Universal Islamic Declaration of Human Rights« des »Islamic Council« London zu werten. In dieser angeblichen »Menschenrechtserklärung« ist immer wieder vom »law« die Rede, alle Artikel verstehen sich »according to the law« oder »within the limits of the law«.
Die schweren Menschenrechtsverletzungen, wie das »Recht« der Scharia sie festschreibt, ausgerechnet in eine Menschenrechtserklärung aufnehmen zu wollen, ist der unverfrorene Versuch der Islamisten, ihrem barbarischen Recht auch im Westen Geltung zu verschaffen. Der Versuch ist nicht nur aberwitzig, sondern höchst gefährlich, zeigt er doch, wie weit die Offensive gegen unser noch geltendes Rechtssystem sich schon vorwagt.
Was ist Fundamentalismus?
Nicht nur der Islam, auch das Christentum hat seinen Fundamentalismus. Selbst die liberale Gesellschaft kann fanatisch werden, wenn sie aus ihrem Toleranzgebot eine Weltanschauung macht.
Eine Aufhebung der Trennung von Staat und Religion wird angestrebt und teilweise erreicht (so etwa in Utah, Saudi Arabien, im Iran und im Afghanistan der Taliban, in jeweils unterschiedlicher Form) oder eine Abstinenz von jeder politischen Beteiligung der eigenen Mitglieder verlangt (so bei den Zeugen Jehovas und einigen Freikirchen, sowie diversen islamistischen Vereinigungen in Deutschland und im jüdisch-israelischen Fundamentalismus, sowie bei radikalen rechten Gruppen in den USA).
In den monotheistischenReligionen sind von vornherein Grundlagen für fanatisch-fundamentalistisches Verhalten angelegt, da sie vom Alleinvertretungsanspruchs ihres Glaubens ausgehen.
Ab 1910 veröffentlichten protestantische Theologen in den USA eine Buchreihe mit dem Titel »The Fundamentals« - ein Appell, sich wieder auf die Grundlagen des christlichen Glaubens zu besinnen.
Die Autoren lehnten jeden Kompromiss mit der säkularen Gesellschaft ab: Die Bibel sei absolut unfehlbar und wörtlicher Ausdruck göttlicher Wahrheit; die Mißstände der Gesellschaft könnten nur behoben werden, indem man sie wieder auf eine religiöse Grundlage stelle, die eifrige Bekehrung aller sogenannten »Ungläubigen« sei Pflicht.
Damit war die ideologische Grundlage für den Fundamentalismus gelegt - eine Erscheinung, die nicht auf das Christentum beschränkt ist, sondern sich in den anderen Buchreligionen, dem Islam und dem Judentum, ähnlich zeigt.
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