Kritik
Bewertung: 4 Punkt(e)
Nach dem fürchterlichen Premierenfiasko eines von ihm hochgeschätzten Theaterstückes schrieb Oscar Wilde in seiner Zeitungskritik: »Das Stück war ein großer Erfolg, aber das Publikum eine glatte Fehlbesetzung.«
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 57, davon 56 (98,25%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 21 positiv bewertete (36,84%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 625 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,386 Punkte, 29 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 8.4. 2000 um 19:45:24 Uhr schrieb irgendwer über Kritik |
| Der neuste Text | am 25.12. 2024 um 05:57:57 Uhr schrieb gerhard über Kritik |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 29) |
am 14.10. 2004 um 15:15:00 Uhr schrieb
am 3.4. 2003 um 05:44:54 Uhr schrieb
am 31.12. 2011 um 17:09:44 Uhr schrieb |
Nach dem fürchterlichen Premierenfiasko eines von ihm hochgeschätzten Theaterstückes schrieb Oscar Wilde in seiner Zeitungskritik: »Das Stück war ein großer Erfolg, aber das Publikum eine glatte Fehlbesetzung.«
Kritik - das war wohl mal ein mehr oder weniger definiertes philosophisches oder wissenschaftliches Verfahren der Überprüfung der Wahrheit einer Aussage. Nichts versinnbildlicht die Profanisierung und Vulgarisierung wissenschaftlicher Begriffe so sehr, wie die allgemeine Verwendung des Wortes Kritik für jede wie auch immer geartete Form von Gegnerschaft. Zugleich wird geheuchelt, es verbinde den Kritiker mit dem Kritisierten die gemeinsame Suche nach Wahrheit, das Streben nach dem besten Wege - oder so. Dabei ist regelmässig das einzig Verbindende das Rangeln um dieselben Machtpositionen und Pfründe.
Es gibt konstruktive und destruktive. Die destruktive bemüht sich nicht um Verbesserungen, sondern macht alles schlimmer; die konstruktive, meist sachlich vorgebracht, kann einiges verbessern. Das beste und wichtigste aber ist eine konstruktive Kritik an der destruktiven Kritik.
(Ich hoffe, dazu beigetragen zu haben.)
Der Kritiker ist der Mensch der alleine nichts schafft und nur so herumkrittelt. Am fertigen Werk Kritik zu üben verlangt zwar Intelligenz aber keine Schaffenskraft.
Ich hatte diesen Mann niedergemetzelt. Dann trat ich ihn längere zeit mit Füßen. Schließlich übergoss ich ihn mit einer sogenannten ätzenden Lauge. Als ich meine Rezension seines Stückes beendigt hatte, war er dem Erdboden gleichgemacht.
Allerdings muß ich hinzufügen: er lebt noch.
Theodor Herzl
| Einige zufällige Stichwörter |
SVV
vor-dem-Einschlafen
Hautflora
steatopyg
Antragsformular02
|