Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schrödinger«
p|usp|us schrieb am 1.4. 2002 um 16:03:44 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
>>Das wohl bekannteste Gedankenexperiment der Quantenphysik ist das von Erwin Schrödinger vorgestellte Experiment zur Überlagerungen von Zuständen. Dazu steckte er, natürlich nur theoretisch, eine Katze in eine Kiste, zusammen mit einer radioaktiven Apparatur. An diese Apparatur ist eine tödliche Maschine angeschlossen, die, wenn sie ausgelöst wird, den Tod der Katze nach sich zieht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die radioaktive Apparatur innerhalb von einer Stunde ausgelöst wird, liegt bei 50 Prozent.
Die Frage ist nun, in welchem Zustand sich die Katze befindet, wenn man nicht in die Kiste hineinschaut. Die Antwort ist: sie ist weder tot noch lebendig, [paradoGs] die Katze befindet sich in einem überlagerten Zustand zwischen Tod und Leben. Wenn man in die Kiste hineinschaut, legt man den Zustand der Katze allerdings eindeutig fest. Dieses Experiment hat eine immense Bedeutung für die Quantenmechanik. Solange man keine Messung an einem mikroskopischen System vornimmt, befindet sich das System in einem überlagerten Zustand, man kann dann nur Aussagen über Wahrscheinlichkeiten treffen.<<
Bwana Honolulu schrieb am 27.4. 2002 um 19:26:19 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
2 Zustände gleichzeitig...
Man experimentiert inzwischen mit Quantencomputern, die anstatt das richtige Ergebnis zu errechnen, lieber alle Ergebnisse gleichzeitig errechnen, die dann in überlagerter Form vorliegen... Problem ist nur: Wie liest man diesen fnord aus? Das Lesen der Information zerstört die Überlagerung... Öffe die Kiste und du findest die Katze lebend oder tot vor, aber die überlagerte Zombiekatze wirst du nie zu Gesicht bekommen... Was aber, wenn die ganze Welt in Überlagerung existiert? Unendlich viel parallele Möglichkeiten, nur, daß wir halt immer nur *eine* sehen können... Und in irgendeiner dieser Welten sind alle Schrödinger-Katzen lebendig & alle Ergebnisse von Quantencomputern richtig. Immer. Und was machen wir, die wir in 'ner Welt leben, wo die Quantencomputer auch nicht funzen? Nun, die passende Lösung für den Quanten-User wäre wohl der Gnadenschuss... Er hat ja den Trost, daß er in der Welt mit dem »richtigen« Ergebnis noch weiterlebt...
schmidt schrieb am 12.7. 2011 um 16:02:12 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das mit der Katze ist doch Humbuk
HUMBuk, ,alles Humkbug, sag ich doch, nur um zu testen ob der student überhaupt denken kann, nich waaah. viele denken ja gar nicht, sag' ich ja, was soll das denn mit dem hineingucken zu tun haben ob die katze nun tot ist oder nicht, ist doch käse käse käse, sowas ärgert mich, das ganze experiment sollte ein (schlechtes) Beispiel dafür sein, das, um einen Zustand zu beobachten, ein Eingriff nötig ist (der Eingriff des Beobachtens) und das dann eventuell ein anderer Zustand beobachtet wird als der der ohne die Beobachtung vorhanden wäre.
Das ist hier aber nicht der Fall. Entweder ist die Katze tot oder sie lebt, das ist von der Beobachtung völlig unabhängig wenn nicht die Beobachtung (Also das Öffnen der Klappe) Auslöser für den radioaktiven Zerfall ist. Was hier nicht gesagt wird ! Einziger Unterschied, vorher weis man nicht ob sie tot ist, hinterher schon.
Oder handeln sie etwa unbeobachtet immer genau so wie beobachtet. Ich jedenfalls nicht. Aber ich arbeite daran.
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