Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 29, davon 29 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 11 positiv bewertete (37,93%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.5. 2000 um 10:38:00 Uhr schrieb
Nanny über Vitamine
Der neuste Text am 11.1. 2013 um 21:10:24 Uhr schrieb
baumhaus über Vitamine
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 10)

am 9.4. 2002 um 04:47:24 Uhr schrieb
laica über Vitamine

am 30.8. 2006 um 22:07:35 Uhr schrieb
TUSSYFAN über Vitamine

am 30.8. 2006 um 21:59:55 Uhr schrieb
TUSSYFAN über Vitamine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Vitamine«

ÖkoTussi schrieb am 26.4. 2001 um 10:07:06 Uhr zu

Vitamine

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kleine Dosis - große Wirkung
Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe

Der Vitaminforschung wird seit Jahrzehnten große Aufmerksamkeit gewidmet, weil
Vitamine lebenswichtige Abläufe im Körper steuern und ein Mangel schwere
gesundheitliche Schäden bewirkt. Auch ihr Einfluß auf die Krebsentstehung ist überprüft
worden.

Es zeigte sich, daß bei Verzehr von Obst und Gemüse, das reichlich Carotin, eine
Vorstufe von Vitamin A, enthält, Tumoren an Lunge, Prostata und Harnblase sowie an
den Verdauungsorganen Mundhöhle, Speiseröhre und Magen seltener auftreten. Carotine
und Vitamin A besitzen (jeweils eigene) Schutzwirkungen gegenüber Zellen; Vitamin A
stärkt auch direkt das Abwehrsystem.

Weiterhin ergab eine Reihe von Studien, daß bei Vitamin-C-reicher Nahrung Mund-,
Speiseröhren, Magen- und Darmkrebs seltener auftreten. Vitamin C oder Ascorbinsäure
ist an wichtigen Abläufen in Zellen und Geweben beteiligt, hilft Giftstoffe abzubauen und
stärkt möglicherweise die Abwehrkräfte. Wie die Carotine und Vitamin A schützt es vor
schädlichen Oxidationen. Daß Magenkrebs in vielen Ländern rückläufig ist, wird
hauptsächlich der Wirkung von Vitamin C zugeschrieben, besonders, weil es die Bildung
der krebserregenden Nitrosamine hemmt.

Eine zu geringe Versorgung mit Vitamin E scheint das Risiko zu erhöhen, an Lungen-,
Magen- oder Darmkrebs zu erkranken. Vitamin E ist ebenfalls ein Wirkstoff, der Zellen
vor Vergiftungen schützt. Größte Bedeutung hat es als Oxidationsschutzstoff für
ungesättigte Fettsäuren (Linolsäure), es verhindert die Entstehung von
gesundheitsschädlichen Peroxiden.

Interessant ist , daß beim Verzehr von Obst und Gemüse die Ergebnisse eindeutiger
waren, als wenn nur isoliertes Carotin verabreicht wurde. Dies spricht dafür, daß Carotin
nur einer von vielen Inhaltsstoffen in Früchten und Gemüse ist, die den Körper vor
schädlichen Reaktionen schützen. Diese sogenannten sekundären Pflanzenstoffe sind noch
wenig erforscht, weil sie für den Menschen nicht unmittelbar lebensnotwendig sind. Da
einige davon gesundheitsschädlich sind (wie Solanin in grünen Kartoffeln) hat sich die
Wissenschaft bisher mehr der Schadstoffproblematik gewidmet.

Inzwischen gibt es aber Erkenntnisse, daß zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe
gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Sie werden auch »vitaminähnliche Wirkstoffe«
genannt, weil sie semi-essentiell sind, d. h. wörtlich halb-lebensnotwendig. Angaben über
empfohlene Mengen können derzeit noch nicht gemacht werden.

Stoffe, die vor Tumorentstehung schützen können, wurden in folgenden Pflanzen gefunden:
alle Kohlarten (Brokkoli wurde häufig erwähnt, weil viele Studien dazu in Amerika
durchgeführt worden sind, wo Brokkoli verbreiteter ist als unsere traditionellen
Kohlsorten), Kresse, Zwiebelgewächse (d.h. Zwiebel, Knoblauch, Schnittlauch, Porree),
ferner Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Kaffee, Tee, Zitrusfrüchte, Kümmel etc.
Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Stoffe (Indole), Gerbstoffe (Phenole),
Carotinoide, Flavonoide und Terpene. Indole in Kohlgemüse fördern den Abbau von
Östrogenen, so daß sie unter Umständen der Brustkrebsentstehung entgegengewirken.

In einem älteren Lehrbuch der Lebensmittelchemie von 1974 wird schon erwähnt, daß die
Farbstoffe in der Schale von Tomaten, Äpfeln und Trauben, die zur Gruppe der
Carotinoide und Flavonoide gehören, an Schutzfunktionen gegenüber aggressiven
Oxidationsmitteln beteiligt sind: Sie schützen Vitamin C vor Oxidation sowie Fette vor
Peroxidation. Was in der Lebensmittel-Chemie längst bekannt ist, findet in der Ernährung
des Menschen erst jetzt Beachtung.

Heute wird es immer deutlicher, daß sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. pflanzliche Farb-,
Duft- und Aromastoffe) auf verschiedene Weise gegen bösartige Wucherungen schützen
können.

Der Zusammenhang ist folgender: Im Organismus und in der Zelle sind ganze Systeme
vorhanden, die die Aufnahme von Sauerstoff oder Wasserstoff regeln. Es werden
Elektronen, kleinste atomare Bestandteile, in ganz bestimmter Reihenfolge weitergegeben,
man spricht von Redoxsystemen, Reduktion und Oxidation in einem System. Sogenannte
freie Radikale, die zwischenzeitlich im Körper entstehen können oder aus Fremdstoffen
stammen, sind sehr reaktionsfähige Moleküle (Peroxide, Zigarettenrauch,
Luftverschmutzung, Ozon, Medikamente usw.). Sauerstoffradikale geben gerne Sauerstoff
ab bzw. entreißen anderen Substanzen Elektronen. Dadurch können bestimmte Abläufe in
den Zellen empfindlich gestört werden.

Wenn z. B. Vitamin C vor diesen unerwünschten Oxidationen schützt, läßt es sich de
facto selbst oxidieren. Damit ist es unwirksam, kann aber von anderen Reduktionsmitteln
wie die zuvor erwähnten Farbstoffe oder auch Vitamin E regeneriert werden. Auch bei
Selen und Vitamin E besteht solch ein synergistischer Zusammenhang.

Aus diesem Grund ist es wenig sinnvoll, einzelne »chemische« Substanzen in großer Menge
einzunehmen, wenn andere in dem Gefüge fehlen. Im übrigen sind viele der sekundären
Pflanzenstoffe hitzeempfindlich, z.B. die Indole im Kohl oder Phenole in Äpfeln und
Erdbeeren. Die Empfehlung, viel Obst und Gemüse frisch und ungekocht zu verzehren,
wird damit erneut unterstrichen.

Goofy schrieb am 11.3. 2001 um 19:36:48 Uhr zu

Vitamine

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sonstige alimentäre Mangelzustände
(E50-E64)

Exkl.: Alimentäre Anämien (D50-D53)

E50 Vitamin-A-Mangel
Exkl.: Folgen des Vitamin-A-Mangels (E64.1)

E50.0 Vitamin-A-Mangel mit Xerosis conjunctivae

E50.1 Vitamin-A-Mangel mit Bitot-Flecken und Xerosis conjunctivae
Bitot-Flecke beim Kleinkind

E50.2 Vitamin-A-Mangel mit Hornhautxerose

E50.3 Vitamin-A-Mangel mit Hornhautulzeration und Hornhautxerose

E50.4 Vitamin-A-Mangel mit Keratomalazie

E50.5 Vitamin-A-Mangel mit Nachtblindheit

E50.6 Vitamin-A-Mangel mit xerophthalmischen Narben der Hornhaut

E50.7 Sonstige Manifestationen des Vitamin-A-Mangels am Auge
Xerophthalmie o.n.A.

E50.8 Sonstige Manifestationen des Vitamin-A-Mangels
Keratosis follicularis
Xerodermie
}
}
durch Vitamin-A-Mangel+ (L86*)


E50.9 Vitamin-A-Mangel, nicht näher bezeichnet
Hypovitaminose A o.n.A.

E51 Thiaminmangel [Vitamin-B1-Mangel]
Exkl.: Folgen des Thiaminmangels (E64.8)

E51.1 Beriberi
Beriberi:
- feuchte Form+ (I98.8*)
- trockene Form

E51.2 Wernicke-Enzephalopathie

E51.8 Sonstige Manifestationen des Thiaminmangels

E51.9 Thiaminmangel, nicht näher bezeichnet

E52 Niazinmangel [Pellagra]
Mangel:
- Niazin (Tryptophan)
- Nikotinsäureamid
Pellagra (alkoholbedingt)
Exkl.: Folgen des Niazinmangels (E64.8)

E53 Mangel an sonstigen Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes
Exkl.: Folgen des Vitamin-B-Mangels (E64.8)
Vitamin-B12-Mangelanämie (D51.-)

E53.0 Riboflavinmangel
Ariboflavinose

E53.1 Pyridoxinmangel
Vitamin-B6-Mangel
Exkl.: Pyridoxinsensible sideroachrestische [sideroblastische] Anämie (D64.3)

E53.8 Mangel an sonstigen näher bezeichneten Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes
Mangel:
- Biotin
- Cobalamin
- Folat
- Folsäure
- Pantothensäure
- Vitamin B12
- Zyanocobalamin

E53.9 Vitamin-B-Mangel, nicht näher bezeichnet

E54 Askorbinsäuremangel
Vitamin-C-Mangel
Skorbut
Exkl.: Folgen des Vitamin-C-Mangels (E64.2)
Skorbutanämie (D53.2)

E55 Vitamin-D-Mangel
Exkl.: Folgen der Rachitis (E64.3)
Osteomalazie im Erwachsenenalter (M83.-)
Osteoporose (M80-M81)

E55.0 Floride Rachitis
Osteomalazie:
- im Jugendalter
- im Kindesalter
Exkl.: Rachitis (bei):
- Crohn-Krankheit (K50.-)
- inaktiv (E64.3)
- renal (N25.0)
- Vitamin-D-resistent (E83.3)
- Zöliakie (K90.0)

E55.9 Vitamin-D-Mangel, nicht näher bezeichnet
Avitaminose D

E56 Sonstige Vitaminmangelzustände
Exkl.: Folgen sonstiger Vitaminmangelzustände (E64.8)

E56.0 Vitamin-E-Mangel

E56.1 Vitamin-K-Mangel
Exkl.: Gerinnungsfaktormangel durch Vitamin-K-Mangel (D68.4)
Vitamin-K-Mangel beim Neugeborenen (P53)

E56.8 Mangel an sonstigen Vitaminen

E56.9 Vitaminmangel, nicht näher bezeichnet

E58 Alimentärer Kalziummangel
Exkl.: Folgen des Kalziummangels (E64.8)
Störungen des Kalziumstoffwechsels (E83.5)

E59 Alimentärer Selenmangel
Keshan-Krankheit
Exkl.: Folgen des Selenmangels (E64.8)

E60 Alimentärer Zinkmangel

E61 Mangel an sonstigen Spurenelementen

Exkl.: Folgen von Mangelernährung und sonstigen alimentären Mangelzuständen (E64.-)
Jodmangel in Verbindung mit Krankheiten der Schilddrüse (E00-E02)
Störungen des Mineralstoffwechsels (E83.-)

E61.0 Kupfermangel

E61.1 Eisenmangel
Exkl.: Eisenmangelanämie (D50.-)

E61.2 Magnesiummangel

E61.3 Manganmangel

E61.4 Chrommangel

E61.5 Molybdänmangel

E61.6 Vanadiummangel

E61.7 Mangel an mehreren Spurenelementen

E61.8 Mangel an sonstigen näher bezeichneten Spurenelementen

E61.9 Spurenelementmangel, nicht näher bezeichnet

E63 Sonstige alimentäre Mangelzustände
Exkl.: Dehydratation (E86)
Ernährungsprobleme beim Neugeborenen (P92.-)
Folgen von Mangelernährung und sonstigen alimentären Mangelzuständen (E64.-)
Gedeihstörung (R62.8)

E63.0 Mangel an essentiellen Fettsäuren [EFA]

E63.1 Alimentärer Mangelzustand infolge unausgewogener Zusammensetzung der Nahrung

E63.8 Sonstige näher bezeichnete alimentäre Mangelzustände

E63.9 Alimentärer Mangelzustand, nicht näher bezeichnet
Alimentäre Kardiomyopathie o.n.A.+ (I43.2*)

E64 Folgen von Mangelernährung oder sonstigen alimentären Mangelzuständen

E64.0 Folgen der Energie- und Eiweißmangelernährung
Exkl.: Entwicklungsverzögerung durch Energie- und Eiweißmangelernährung (E45)

E64.1 Folgen des Vitamin-A-Mangels

E64.2 Folgen des Vitamin-C-Mangels

E64.3 Folgen der Rachitis

E64.8 Folgen sonstiger alimentärer Mangelzustände

E64.9 Folgen eines nicht näher bezeichneten alimentären Mangelzustandes

Liamara schrieb am 25.5. 2000 um 20:31:20 Uhr zu

Vitamine

Bewertung: 4 Punkt(e)

Vitamine sind ja sehr wichtig für unsere Gesundheit. Man kann sie, so sagt die Werbung, in vielerlei Form in sich hineinstopfen, ja, man kann sie sogar äusserlich anwenden, in Cremes und Shampoos. Besser aber, sagt die Pharmaindustrie, wäre es aber, sie in Form von Nahrungszusätzen zu sich zu nehmen. Als Brausetabletten zum Beispiel. Noch besser, sagen die Ärzte, wäre es, vielleicht einfach jeden Tag einen Apfel zu essen.

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