| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
10, davon 10 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (70,00%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
460 Zeichen |
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1,400 Punkte, 3 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 13.1. 2002 um 04:15:27 Uhr schrieb Priap0s
über Memtheorie |
| Der neuste Text |
am 9.7. 2009 um 00:09:12 Uhr schrieb Baumhaus
über Memtheorie |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 3) |
am 6.11. 2002 um 15:31:46 Uhr schrieb radon über Memtheorie
am 30.5. 2005 um 20:26:10 Uhr schrieb Jasona über Memtheorie
am 30.4. 2002 um 13:02:57 Uhr schrieb Jehsi über Memtheorie
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Memtheorie«
Priap0s schrieb am 13.1. 2002 um 14:16:29 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Nach der Memtheorie werden Informationseinheiten im Gehirn des Individuums sowie im Kontext der Kultur ständig reproduziert. Analog zum Begriff des Gens fungiert dabei jedes Mem als Replikator: es sucht sich selbst möglichst häufig zu vervielfältigen. Es wirken dabei die gleichen Prinzipien wie in der darwinistischen Evolutionstheorie: Mutation, Selektion, Drift usw.
Meme sind ein hypothetisches Konstrukt: Das Mem findet seinen Niederschlag in der Memvorlage (im Gehirn bzw. anderen Speichermedien) und Memausführung (z.B. Kommunikation: Sprache als sogenannter Memplex). Der wichtigste Mechanismus, durch den Meme transferiert werden, ist die Imitation.
Durch die Memtheorie läßt sich nicht nur die Evolution beispielsweise der Vogeldialekte erklären, sie wirft auch ein bezeichnendes Licht auf die Expansion verschiedener Religionen und Kulte, die den Charakter des Missionarischen in sich tragen. Außerdem können Korrespondenzen zwischen genetischer und memetischer Evolution (Hirnentwicklung!) aufgezeigt werden.
Wesentlicher Schwachpunkt der Theorie (meiner Meiung nach): Sie basiert auf der Hypothese, Meme hätten nicht nur die strukturelle Eigenschaft, sich zu kopieren, sondern geradezu den Willen dazu, andere Meme auszumerzen. Diese Intentionalität steht meines Erachtens im Widerspruch zu ihrem reduktionistischen Ansatz.
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