Objekt
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objekte werden in diese welt geschaffen, wie steine im fluss, damit sie dort erodieren.
subjekt will ich sein, aber ob das möglich ist, dass hat gott auf ein anderes blatt geschrieben.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 46, davon 45 (97,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 8 positiv bewertete (17,39%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 390 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,174 Punkte, 24 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 19.4. 2001 um 15:06:58 Uhr schrieb deepthought über Objekt |
| Der neuste Text | am 19.11. 2023 um 11:45:25 Uhr schrieb Christine über Objekt |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 24) |
am 2.9. 2010 um 07:02:21 Uhr schrieb
am 13.7. 2023 um 11:12:46 Uhr schrieb
am 28.1. 2005 um 11:11:41 Uhr schrieb |
objekte werden in diese welt geschaffen, wie steine im fluss, damit sie dort erodieren.
subjekt will ich sein, aber ob das möglich ist, dass hat gott auf ein anderes blatt geschrieben.
Wenn sich ein wunderschöner junger entkleideter Mann vor mich hinstellt, mit einem Nougatriegel in der Hand und behauptet er sei das Objekt meiner Begierde, dann stimmt das schlichtweg mit meinen spontansten Gedanken überein. Wenn er dann auch noch einen Vorwerk Staubsauger herbeiträgt und alle meine Böden freundlich saugt, damit ich mich zurücklehnen kann in meinen alten Chefsessel, um seinem Tanzearsch zuzusehen, bin ich höchst befriedigt. Mit nougatgesüsstem Mund und dem Tanzarsch zur Seite erlebte ich heute mal wieder einen ganz gewöhnlichen Arbeitstag.
Eigentlich ist alles ein Objekt, was definierbar ist und bearbeitbar ist. das, was wir nicht definieren können, wie zB Liebe (aus der Innenperspektive, nicht chemisch), da scheuen wir davor zurück, es als »Objekt« zu bezeichnen. Das ist aber deshalb so, weil wir gewissermaßen die Heiligkeit, bzw. die Magie dieser Phänomene nicht zerstören wollen- nicht weil wir nach ernstem Bemühen schließlich keine Definition finden konnten. Es ist nicht Ärger, sondern Scham. Die Quelle dieser Scham könnte der größte reichtum sien, den wir überhaupt haben- die Fähigkeit Profanisierung abzuwehren und uns selbst zu Priestern unserer selbst zu machen. Der letzte Satz klingt zu abgedreht und ist nicht richtig passend. Es ist schwer, zu definieren, was ich meine, ich will es und will es doch nicht tuen- daher kommt dann Pathos und das ist es auch, was viele romatische Texte schlecht macht.
Man kann nicht gleichzeitig definieren und es lassen wollen. Und wenn doch, dann zeigt wenigstens aufrichtig Verzweifelung!
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