Objekt
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objekte werden in diese welt geschaffen, wie steine im fluss, damit sie dort erodieren.
subjekt will ich sein, aber ob das möglich ist, dass hat gott auf ein anderes blatt geschrieben.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 46, davon 45 (97,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 8 positiv bewertete (17,39%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 390 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,174 Punkte, 24 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 19.4. 2001 um 15:06:58 Uhr schrieb deepthought über Objekt |
| Der neuste Text | am 19.11. 2023 um 11:45:25 Uhr schrieb Christine über Objekt |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 24) |
am 4.8. 2008 um 22:04:35 Uhr schrieb
am 3.12. 2010 um 00:47:48 Uhr schrieb
am 29.9. 2014 um 01:34:18 Uhr schrieb |
objekte werden in diese welt geschaffen, wie steine im fluss, damit sie dort erodieren.
subjekt will ich sein, aber ob das möglich ist, dass hat gott auf ein anderes blatt geschrieben.
objekt sein ist wundervoll. ich spiele eine rolle mit der ich nichts zu tun habe. man steht außerhalb und testet, wie es sein könnte, jemand anders zu sein. ich hülle mich in einen kokon der phantasie, an dem alles abprallt, denn ich bin es ja nicht.nur deine seele kann man verletzen, nicht etwas, das du für die außenwelt an ihre stelle setzt. es ist ja jemand anders, eine fiktive person, ein objekt.dann bin ich unberührbar.
doch irgenwann treffe ich einen menschen,mit dem ich rein sein will und ich krieche aus meinem kokon heraus ganz nackt und frei wie ein neugeborener schmetterling.
Eigentlich ist alles ein Objekt, was definierbar ist und bearbeitbar ist. das, was wir nicht definieren können, wie zB Liebe (aus der Innenperspektive, nicht chemisch), da scheuen wir davor zurück, es als »Objekt« zu bezeichnen. Das ist aber deshalb so, weil wir gewissermaßen die Heiligkeit, bzw. die Magie dieser Phänomene nicht zerstören wollen- nicht weil wir nach ernstem Bemühen schließlich keine Definition finden konnten. Es ist nicht Ärger, sondern Scham. Die Quelle dieser Scham könnte der größte reichtum sien, den wir überhaupt haben- die Fähigkeit Profanisierung abzuwehren und uns selbst zu Priestern unserer selbst zu machen. Der letzte Satz klingt zu abgedreht und ist nicht richtig passend. Es ist schwer, zu definieren, was ich meine, ich will es und will es doch nicht tuen- daher kommt dann Pathos und das ist es auch, was viele romatische Texte schlecht macht.
Man kann nicht gleichzeitig definieren und es lassen wollen. Und wenn doch, dann zeigt wenigstens aufrichtig Verzweifelung!
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