Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Asteroid«
mcnep schrieb am 11.9. 2002 um 11:50:55 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Eines der ersten Videospiele, das mir vor Augen kam, schwarzweiß war es sogar. Du warst eine kleine, einsame Rakete im zunächst leeren Raum, und dann wälzten sich langsam und unaufhaltbar die Asteroiden auf dich zu. Jeder Schuß zerteilte sie in kleinere, schnellere Einheiten, bis der ganze Monitor mit rasenden Trümmern angefüllt war. Irgendwann half dann nur noch die 'Hyperraum'–Taste, die dein Raumschiff kurzfristig der unmittelbaren Gefahr enthob, um dich an einer anderen, unkontrollierbaren Stelle wieder zu materialisieren, bei Pech mitten im Zentrum des nächsten Asteroiden. Der Lerneffekt war: es gibt keine absolute Sicherheit, und wenn du ein Problem nur verkleinerst, erledigen dich seine schwer fassbaren Einzelteile mit umso größerer Sicherheit.
Sonne schrieb am 1.9. 2001 um 02:17:34 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das britische Wissenschaftsjournal Nature erwartet von seinen Autoren eine Offenlegung eventueller finanzieller Interessen. Wie Chefredakteur Philip Campbell im Editorial der heutigen Ausgabe schreibt, müssen alle Autoren, die ab dem 1. Oktober 2001 bei den Nature-Fachzeitschriften eine Veröffentlichung einreichen, ein Formular über eventuelle finanzielle Förderung ihrer Arbeit durch Dritte ausfüllen. Diese Information soll dann zusammen mit dem Artikel veröffentlicht werden. Falls sich Autoren weigern, nähere Informationen über ihre finanziellen Interessen anzugeben, soll diese Weigerung mit abgedruckt werden. Damit soll den Lesern eine bessere Beurteilung über den wissenschaftlichen Wert der Arbeit ermöglicht werden.
Bereits Anfang August kündigten elf medizinische Fachzeitschriften, darunter das New England Journal of Medicine, The Lancet, Annals of Internal Medicine und das Journal of the American Medical Association ein gemeinsames Editorial für September an, in dem die wissenschaftliche Unabhängigkeit ihrer Autoren gefordert wird. Damit reagieren die Zeitschriften auf bekannt gewordene Fälle, bei denen pharmazeutische Unternehmen Forschungsarbeiten erheblich beeinflusst und die Veröffentlichung von unliebsamen Ergebnissen verhindert hatten.
Sonne schrieb am 1.9. 2001 um 02:20:06 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Den Physikern Jan Hendrik Schön, Christian Kloc und Bertram Batlogg von den Bell Laboratories in Murray Hill gelang es, die Übergangstemperatur zur Supraleitung des Fullerens Kohlenstoff-60 mehr als zu verdoppeln. Bislang lag der Rekord für das fußballförmige Molekül bei 54 Kelvin, nun ließ er sich auf 117 Kelvin erhöhen. Den Sprung erreichten die Forscher, indem sie das Fulleren mit Tribrommethan dotierten und so das Gitter des Moleküls dehnten. Normale Kohlenstoff-60-Moleküle weisen eine Gitterkonstante von 1,417 Nanometer auf - das ist der Abstand der Mittelpunkte zweier benachbarter Moleküle. Die dotierten Bälle besaßen nun eine Konstante von 1,443 Nanometern.
Die Forscher meinen, dass sich die Übergangstemperatur sogar auf über 150 Kelvin erhöhen lässt, wenn es gelingt, das Gitter noch um ein Prozent zu strecken. Doch schon jetzt liegt die Temperatur oberhalb des Siedepunkts von Stickstoff, einem vergleichsweise preisgünstigen Kühlmittel.
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