Die sogenannte Feindschaft zwischen Düsseldorf und Köln macht doch einfach nur Spaß, in Wahrheit haben doch die Kölner Bürger 1288 zusammen mit den Düsseldorfern bei Worringen gegen den Erzbischof gekämpft. Kölner und Düsseldorfer sind sich eigentlich recht ähnlich - daran kann auch die Lautverschiebung (Kölner sprechen »mittelfränkisch«, was sowieso niemand außerhalb des Rheinlands unterscheiden kann,) nichts ändern -, und außerdem können die Kölner ja nichts dafür, dass jeder Spaßgesellschaftsdepp zum Karneval gerannt kommt und ein Spiel in der Kölnarena sehen will, ebenso wenig wie der Durchschnittsdüsseldorfer etwas dafür kann, dass Leute aus aller Welt meinen mit gehobener Nase über die Kö laufen zu müssen. inga schrieb am 17.12. 2001 um 22:05:07 Uhr über Düsseldorf Ich wohne nicht in Düsseldorf und auch nicht in Köln aber ich habe Freunde in beiden der Städte wohnen und ich finde sowohl meine Freunde als auch die beiden Städte nett und schön und vor allem finde ich diese künstlichen regionalen Feindschaften total dämlich. Die Eiderstedter und die Dithmarscher können sich auch nicht leiden, angeblich haben die Dithmarscher den Eiderstedtern früher die Frauen geklaut. Gute Güte, die Frauen hätten ja wieder nach Hause laufen können oder etwa nicht? Die Eiderstedter Männer müssen ganz schön ätzend gewesen sein [oder doof oder vielleicht haben sie sich auch nie gewaschen oder im Stehen gepinkelt], wenn die Frauen lieber in Dithmarschen geblieben sind. Wenn man jetzt mit Heider Kennzeichen zur Disse nach Tönning fährt, werden einem angeblich immer noch die Reifen durchgestochen - wegen der alten Feindschaft. Was dämlicheres kann man sich doch echt kaum vorstellen in Zeiten der Globalisierung!