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Schmidt schrieb am 23.9. 2025 um 11:41:18 Uhr über

Hose

seit zwei jahren suche ich eine Hose die meiner Breitcord Braun an vielen Stellen fast durchgescheuert ähnelt. Soviel zur freien Hosenauswahl im Westen. Nur steife enge Stangenware, nichts bequemes, was vom Bein fällt. Die Auswahl hier ist ganz fürchterlich, ich komme mir wirklich vor wie im bekleidungsarmenhaus gleich in welchem Geschäft ich mich umschaue. bekleidung für funktionierende wiedererkennbare Marionetten. Der Pfundskerl der auch mit anpacken kann, der dünne linienförmige alltagsgraue Büromensch, unauffällig, das vielbetaschte trendfarbene Sportlerdreiviertelhöschen mit Kördelchen und besonders stabiler Außenweltverarbeitung, bei Damen ist generell mehr Auswahl, aber da treibst du dich als seltsam Ausschauender, wie wenn ich letzte Woche noch obdachlos gewesen wäre und nun durch die katholische Kleiderkammer zwar ordentlich aber doch zusammengestückelt angezogen bin, und diese nun schon mehr als schulterlangen dünnen Locken die seit Coronabeginn wachsen, da schleicht einer zwischen den Damenhosen umher, eine Dame wird auf Beobachtung geschickt als Kundin getarnt, ich erkenne so etwas im Augenwinkel und kann dann ganz weiter den Suchenden spielen, kuck sogar in ihre Richtung, gleich kuckt sie weg, schaue mir nun ganz augenfällig eine Hose an die ich hoch und gegen das Licht halte, bemerke, sie sieht das, hänge die Hose sehr sorgfältig und ganz unverkrumpelt in ihre Engstelle zurück, wie Viele tun das nicht davon zeugen manche Stellen in den Reihen der Ständer Hosenhalter wo wild dahingeworfene Hosen mit Bügel von den Unerzogenheiten auch von Frauen Ansicht geben, ich beobachte, sie sieht das Alles, ich habe auch hier nichts gefunden, gehe, ohne sie eines Blicken zu würdigen in eine andere Abteilung, schaue mich dort eine Weile um, bin nicht mehr sichtbar für die Beobachterin, kehre dann nach gewisser zeit aus anderer Richtung noch einmal zum Frauenhosenstandort zurück den ich in etwas entfernung streife, auch nicht auffällig hinschaue, eher die andere Seite des Ganges den Kopf gewendet habe, also sie muß sich nicht beobachtet fühlen signalisierend, trotzdem sieht man ja doch einiges als dieses Wunderwesen Mensch dem man nun einmal angehört und dann wohl niemals mehr auch wenn sie darüber streiten, es ist doch jetzt ein wunder, alles das erleben zu dürfen, dabei zu sein, ein sandkorn, sogar eines mit teilweise eigenem willen, könnte theoretisch bis sidney hüfen und im winde verwehr werden weht, weht werden, eine rein statistische Figur sind wir, wir sind nur Statistik. Stzatistik auf zwei beinen. Im Augenwinkel sah ich sie am Ständer die Hosen aufreihen. Ihre Tarnung als Kundin war aufgeflogen. Aber ich ließ sie das nicht spüren.


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