Kuan Chao ANSPRACHE AN EINEN TOTEN SOLDATEN DES MARSCHALLS TSCHIANG KAI-SCHEK Der Marsch in die vier Windrichtungen Ist für dich zu Ende. Jetzt liegst du Zwischen vier Fichtenbrettern. Durch die sehr große Großmut deines Korporals Trägst du noch immer Deine sehr dünne Uniform. Der Korporal nahm einen langen Spaten. Der Feldwebel griff nach einer Waffe. Vier Kameraden hoben dich auf. Ihre Gesichter sind mürrisch Obwohl du doch leicht bist: Haut und Knochen. Wenn der Zug vor der Stadt ist Ladet der Feldwebel sein Gewehr Und der Korporal reicht den Trägern den Spaten. Und der Korporal, er setzt sich an den Abhang. Ans Verhökern ihrer Reisrationen denkt er. Das wird Fleisch und Branntwein für ihn geben. Und der Feldwebel, überm Abiiang Sein Gewehr hält er im Anschlag. Doch die Viere graben schwitzend Ein Erdloch so lang wie du groß bist. Und sie loben sich den vom siebten Zug Den man kurzerhand in den Fluß warf Daß er von alleine wegtrieb, ohne Hilfe. Und so liegst du, rechts und links die Kameraden Kameraden unter dir und Kameraden Bald auch über dir. Und in paar Wochen 162 Graben Wind und Regen eure Knochen aus, und die ihr Auf die Freiheit wartetet ein kurzes Leben Die ihr hier nicht liegen wolltet, liebe Freunde Kommen werden dann die wilden Hunde, welche Weg von hier euch tragen werden. Von einem japanischen Soldaten AUF DEM SCHLACHTFELD Wenn ich denke: Blutentstellte Tote, Die ihr meine Feinde war't, Auch in eurer Heimat Weinen Eltern, Blutentstellte Tote, Die ihr meine Feinde war'tl 163