Hesse
Bewertung: 6 Punkt(e)Hesse hat mir in einer bestimmten Lebensphase sehr viel gegeben. Bei mir ist die schon ne ganze Weile vorbei. Er hatte sie offenbar bis ans Ende seines Lebens.
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| Der erste Text | am 7.12. 2000 um 23:28:03 Uhr schrieb Demian über Hesse |
| Der neuste Text | am 23.1. 2026 um 08:44:44 Uhr schrieb Schmidt über Hesse |
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am 18.6. 2003 um 11:28:38 Uhr schrieb
am 16.3. 2006 um 22:05:06 Uhr schrieb
am 5.4. 2008 um 00:45:03 Uhr schrieb |
Hesse hat mir in einer bestimmten Lebensphase sehr viel gegeben. Bei mir ist die schon ne ganze Weile vorbei. Er hatte sie offenbar bis ans Ende seines Lebens.
hesse muß man lesen, solange man jung ist, sonst versteht man ihn nicht mehr.
sprach mein deutschlehrer und meinereine rannte flugs in die nächste bücherei, um sich in narziß und goldmund zu verlieben...später lernte ich demian kennen und verfiel seinem zauber, ich litt mit mit dem schüler aus maulbronn halluzinierte mit dem steppenwofl.
aber liebe, wahre liebe war es nur mit narziß und goldmund...
Der Hesse in Sleepy Hollow ist allerdings Klasse. Nicht so Herman Hesse, den man immer in der Schule lesen mußte und dann waren alle angeökten Frauen völlig begeistert von diesem pathetischen Borderliner-Mist wie »Unterm Rad« und noch schlimmer »Steppenwolf«.
Um Hermann Hesse »gerecht« zu werden, würde ich ihn als einen sehr fleißigen, produktiven Dichter, mit einer sehr umfassenden christlich/humanistischen Bildung und als einen sehr »guten« Menschen, von einer hohen, ethischen Einstellung beschreiben.
Fasziniert hat mich unter anderem, die »Lyrik in der Prosa« Hesses - dieser gesangliche Rhytmus, in dem er oft geschrieben hat. Nicht so sehr in den früheren, mehr in den späten Werken, wie beispielweise in Siddharta. Dann diese Fähigkeit,
eigenes Erleben, Tun und Phantasieen über die Schilderung der Protagonisten lebendig zu machen.
Hermann Hesse war auch ein sehr politischer Mensch, aus dem humanistischen Selbstverständnis heraus. Seine Emigration - als Antifaschist - in die Schweiz, in den dreißiger Jahren, wurde ihm von vielen Angehörigen der Nachkriegsgeneration übelgenommen. Die späteren »Linken« spöttelten über seinen bürgerlichen Grundbezug.
Er hat den Nobel - Preis für Literatur bekommen.
Das reicht mir!
Bei »Hesse« fällt mir eigentlich zuerst der männliche Bewohner des dazugehörigen Bundeslandes ein. Ich hab den Hermann nie (außer ein paar Kapitel »Narziß und Goldmund« ) gelesen und werde es, da ich inzwischen dafür sicher zu alt bin, auch nicht mehr anfangen. Der Schriftsteller wird mir immer nach dem »Hessen« einfallen...
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