Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 28, davon 28 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 8 positiv bewertete (28,57%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.7. 2002 um 23:14:58 Uhr schrieb
toschibar über Moslems
Der neuste Text am 21.1. 2021 um 08:34:26 Uhr schrieb
Christine über Moslems
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 4.5. 2007 um 10:59:02 Uhr schrieb
egal über Moslems

am 15.5. 2004 um 10:27:33 Uhr schrieb
Informationsportal über Moslems

am 4.2. 2009 um 20:51:41 Uhr schrieb
Michel und Bruno und ein Schatten von Batemann über Moslems

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Moslems«

Marv schrieb am 2.1. 2017 um 13:02:27 Uhr zu

Moslems

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es wird Zeit, alle Moslems aus Europa zu deportieren. Nach Arabien, nach Nordafrika, in die Länder ihrer Vorfahren. In die Wüste schiken, im wahrsten Sinne des Wortes. Und keinen mehr wieder nach Europa lassen. Dort, in diesen unzivilisierten, rückständigen Ländern, die ihrer »Religion« entsprechen, können sie dann ihren blutrünstigen Allah und ihren Kinderficker-Propheten Mohammed nach Herzenslust anbeten.

hermann schrieb am 21.2. 2003 um 19:51:30 Uhr zu

Moslems

Bewertung: 3 Punkt(e)

Moslems betonen, dass der Islam eine »Religion des Friedens« sei. Gleichzeitig werden wir mit Gewalt und Terror moslemisch-extremistischer Täter konfrontiert und hören den Beifall einzelner moslemischer Gruppierungen dazu. Wie ist das möglich?

Zunächst gilt es festzuhalten, dass es »den« Islam ebenso wenig gibt wie »das« Christentum. Der grössten theologischen Gruppierung der Sunniten (ca. 90 Prozent) steht unter den Minderheiten die grösste Gruppierung der Schiiten (ca. 8-9 Prozent) gegenüber. Hinzu kommen Splitter- und Sondergruppen. Die sunnitischen Moslems gehören jeweils einer von vier Rechtsschulen an, die Detailfragen des islamischen Rechts und der Religionsausübung unterschiedlich beurteilen. Die islamische Mystik zieht sich quer durch den sunnitischen und schiitischen Bereich. Theologische Strömungen und unterschiedliche Auffassungen prägen die islamische Welt. Hinzu kommt, dass es keine Autorität im Islam gibt, die autoritativ festlegen könnte, was »islamisch« ist und was »unislamisch«.

Ein Sowohl-als-auch
Entsprechend finden sich friedliche Elemente und Aufrufe zu Kampf und Krieg nebeneinander im Koran. Er enthält Verse, die von Frieden, vom Friedenstiften, von Versöhnung und der Barmherzigkeit Gottes sprechen; allerdings vor allem in bezug auf Frieden zwischen Moslems (Sure 49,10) oder dem Frieden, den die Gläubigen (die Moslems) im Paradies erleben werden (Sure 56,26; 15,47).

Andere Stellen sprechen von Gewaltanwendung, ja ordnen sie regelrecht an (z. B. Sure 66,9 u.a.). Die Frage, die der Koran offen lässt, lautet, für wen diese Aufforderungen zur Gewaltanwendung gelten und für welche Zeit und unter welchen Umständen sie in Kraft treten. Hier gibt es eine Bandbreite an Auffassungen unter moslemischen Theologen: Die einen lehnen Gewaltanwendung an sich ab und beziehen sich dafür auf die Koranverse, die den (friedlichen) Ruf zum Glauben beinhalten; andere sind der Auffassung, dass nach einer Zeit der friedlichen Verkündigung des Islam auch kriegerische Mittel gegen »Ungläubige« eingesetzt werden können. Wieder andere Gruppierungen verfolgen das Ziel der Umgestaltung der westlichen Gesellschaft übers Erstreiten rechtlicher Gleichstellung mit den christlichen Kirchen.

Ähnlich ist es auch in der Haltung gegenüber dem Christentum. Der Koran enthält positive wie negative Aussagen über das Christentum bzw. die Christen. Die positiven stammen vor allem aus der Frühzeit Mohammeds, in der er bei ihnen noch Anerkennung seines von ihm reklamierten Prophetentums erhoffte. Sie sind wie die Juden »Schriftoder »Buchbesitzer«, und der Koran lobt ihre Demut, ihren Glauben, ihre Frömmigkeit und ihre Gotteserkenntnis (Sure 5,82; 2,62). Später distanziert sich Mohammed von den Christen (»Nehmt nicht Juden und Christen zu Freunden«; Sure 5,51). Er verurteilt ihren Glauben an die Dreieinigkeit, an die Gottessohnschaft und an die Kreuzigung Jesu. Die negativ-abgrenzenden Aussagen überwiegen.

Beispiel Mohammed
Der Hintergrund für das Nebeneinander liegt in der Geschichte: In den ersten Jahren der Verkündigung des Islam, von etwa 611 bis 622 n. Chr., fand Mohammed wenig Anerkennung in seiner Heimatstadt Mekka, ja, er wurde bedroht, weil er daran festhielt, ein Prophet Gottes zu sein und seine Botschaft zu verkündigen. Er musste 622 aus seiner Heimatstadt in das benachbarte Medina fliehen. In diesen ersten zwölf Jahren rief Mohammed zum Glauben an den einen Gott und das baldige Gericht auf. Er litt darunter, dass er nur wenige Anhänger fand, aber er war nicht in der Position, seiner Botschaft äusserlichen Druck zu verschaffen oder zu drohen. Aus dieser Zeit enthält der Koran viele friedliche Aufrufe, zu Gott umzukehren, ihm dankbar zu sein und seine Gebote zu befolgen (z. B., Gerechtigkeit gegen andere zu üben).

Nach Mohammeds Übersiedlung in die Nachbarstadt Medina war er nicht mehr nur religiöser Führer, sondern auch Gesetzgeber und Heerführer. Nachdem er seine Stellung gefestigt hatte, bekämpfte, vertrieb und tötete er drei grosse jüdische Stämme in Medina und besiegte nach und nach die arabischen Stämme der Umgebung. Aus dieser »medinensischen« Zeit stammen viele Aufrufe zum Kampf gegen die »Ungläubigen« und gegen die, die sich Mohammed entgegenstellten.

Dschihad
Ein Stichwort, das in diesem Zusammenhang immer wieder fällt, ist »Dschihad«. »Dschihad« bedeutet im Arabischen nicht »Heiliger Krieg«, sondern »Bemühen« oder »Einsatz auf dem Weg Gottes«. Dieses »Bemühen« kann auf friedliche Weise geschehen (z. B. durch die Einladung zum Islam) ebenso wie durch den bewaffneten Kampf. In der Frühzeit des Islam liegt die Betonung des Begriffs »Dschihad« auf der friedlichen Verkündigung, in Medina dann auf der kämpferischen Ausbreitung. Beide Interpretationen sind also aus dem Koran ableitbar. Sufis, islamische Mystiker, betonen, der bessere »Dschihad« sei der »Dschihad des Herzens und der Zunge«, also der Kampf darum, das Gute zu sagen und zu tun. Islamisten, also Gruppierungen, die dem Islam, wie er in Koran und Überlieferung dargelegt wird, zur vollen, auch rechtlichen Durchsetzung verhelfen möchten, verstehen unter Dschihad meist die Erstreitung von Rechten und rechtlicher Anerkennung wie Religionsunterricht oder Gebetsruf per Lautsprecher. Extremisten mit terroristischer Ausrichtung verstehen unter Dschihad den bewaffneten Kampf, vor allem gegen den Westen.

Besonders Israel ist ein Symbol für moslemischen Kampf und ein Dorn im Auge der arabischen Welt. Es gibt dafür vor allem zwei Gründe. Zum einen werden die Juden schon im Koran mit sehr scharfen Worten verurteilt, denn sie waren für Mohammed ab 622 zu ernstzunehmenden Feinden geworden waren. Der Koran sagt, Gott habe die Juden »verflucht« (Sure 2,88), sie verdrehten das Wort Gottes (2,75), sie seien Betrüger (9,34). Gott habe aus ihnen »Affen, Schweine und Götzendiener« gemacht (Sure 5,60). Die Verurteilung der Juden im Koran ist viel grundsätzlicherer Natur als die der Christen.

Zum anderen stellen das heutige Judentum und der in jüngerer Vergangenheit gegründete Staat Israel aus moslemischer Sicht eine direkte Kampfansage an die islamische Welt dar, deren - aus moslemischer Sicht natürlich unrechtmässige - Existenz unter dem Schutz der Weltmacht USA als um so bedrohlicher empfunden wird.

In ihrem Kampf begehen Extremisten häufig Selbstmordattentate. Dabei muss man allerdings im Blick behalten, dass auch andere, nichtmoslemische Länder Selbstmordattentäter kannten, wie z. B. Japan im 2. Weltkrieg. Im Islam gibt es bei extremistischen Gruppierungen die Überzeugung, dass der direkt ins Paradies eingehen wird, der während des »Einsatzes für die Sache Gottes« (im Dschihad) stirbt. Im allgemeinen nimmt man an, dass alle anderen Gläubigen erst nach ins Paradies eingehen können, wenn sie im Jüngsten Gericht eine Wartezeit und eine Befragung nach ihrem Glauben und guten Werken haben über sich ergehen lassen. Die Leichen der Märtyrer werden nicht der üblichen Totenwaschung unterzogen, sondern sie werden in ihren blutbefleckten Kleidern bestattet. Über diese religiöse Motivation hinaus sollen insbesondere in Palästina kinderreiche Familien durch die Auszahlung von besonderen Prämien zur Opferung eines ihrer Söhne gebracht worden sein.


Die politische Dimension
Die Mehrheit der Moslems in Deutschland und der Schweiz lebt und denkt mit Sicherheit unpolitisch. Das trifft um so mehr zu, als über 2 Mio. der in Deutschland lebenden 3,3 Mio. Moslems türkischer Herkunft sind und aus einem laizistischen Staat kommen, der Religion und Staat trennt. Es gibt jedoch auch unter türkischen Moslems extremistische Gruppierungen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Aber für die Mehrheit ist der Islam vor allem eine Religion und Lebensweise, die mit Kultur und heimischen Traditionen verbunden ist, mit Festen, Bräuchen und bestimmten Auffassungen von Ehre und Schande. Viele türkische Moslems sind säkularisiert und befolgen die Fünf Säulen des Islam (Bekenntnis, Gebet, Fasten, Almosen, Wallfahrt) nicht mehr.

Für islamistische Gruppierungen, die auch in Deutschland vertreten sind, hat der Islam immer eine politische Dimension, der sie zur Durchsetzung verhelfen möchten (Möglichkeit zu islamischen Eheschliessungs- und Scheidungsverfahren u.a.). Der jährlich vom Bundesinnenministerium herausgegebene Verfassungsschutzbericht nennt etwa 31'000 Mitglieder islamistisch-extremistischer Organisationen. Man schätzt dort etwa eine weitere, zehnmal so grosse Anhängerschaft, also 300'000 Menschen. 31'000 Mitglieder von ca. 3,3 Mio. Moslems sind einerseits nur etwa 1 Prozent, aber wie sich Sympathisanten und auch unpolitische moslemische Gruppierungen in einem Loyalitätskonflikt entscheiden würden - eine Frage, die sich hoffentlich niemals stellen wird -, das ist meines Erachtens völlig offen.

Hilfestellung
Bei der Integration von Moslems in Deutschland wurde einiges versäumt. Anstatt beispielsweise fundierte Information über die westliche Gesellschaft und den christlichen Glauben auf einem türkischen Privatsender anzubieten, wurde der Aufbau eines türkischen Fernsehsenders lieber islamistischen Gruppen überlassen. Dabei wären Neuzuwanderer unter Umständen dafür offen gewesen. Dennoch besteht nach wie vor die Aussicht auf ein friedliches Zusammenleben mit Moslems. Alle Beteiligten müssen dazu beitragen. Christen haben es hier am »einfachsten«, weil sie zum einen ein realistisches, aber doch von Liebe bestimmtes Menschenbild haben sollten und zudem eine wunderbare Botschaft und praktische Hilfeleistung anzubieten haben. Christen können aktiv zum Frieden in der Gesellschaft beitragen, wenn sie sich nur mehr aufmachen und sich vermehrt auf menschliche Begegnungen mit moslemischen Mitbürgern einlassen würden.

Christen können zur Sachlichkeit und differenzierten Information aufrufen. Ausserdem können sie Moslems vermehrt mit dem Evangelium von Jesus Christus begegnen. Sie können so all denjenigen eine Chance geben, die vielleicht nach einigen Enttäuschungen mit dem Islam auf der Suche sind nach echten Antworten, nach einem Frieden mit Gott und nach einer Gewissheit, wirklich errettet zu sein.

5949392 schrieb am 13.10. 2003 um 22:08:06 Uhr zu

Moslems

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die PIJ (»PalästinensischerIslamischerDschihad«) gilt als eine der gefährlichsten Terror-Organisationen im Nahen Osten.
Israel ist in seinen Augen der Hauptfeind der Moslems, der in einem Dschihad (HeiligerKrieg) zerstört werden muss.

Auf das Konto der Gotteskrieger, die einen Friedenskompromiss rigoros ablehnen, gehen viele Anschläge in den besetzten Gebieten und im israelischen Kernland.

Gegründet wurde die Organisation 1975 von palästinensischen Studenten in Ägypten. Zu Beginn der 80er Jahre formierte sich die Gruppe dann zunächst im Gazastreifen unter Führung von Fathi Schakaki, der während seines Medizinstudiums in Ägypten mit der radikalen Moslembruderschaft in Berührung kam und sich dann den Ideen der iranischen Revolution zuwandte. 1995 wurde er auf der Insel Malta erschossen.

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