Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 14, davon 14 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 4 positiv bewertete (28,57%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.7. 2006 um 21:20:47 Uhr schrieb
Drahflow über Taoismus
Der neuste Text am 17.6. 2026 um 23:05:40 Uhr schrieb
Kuh Stark über Taoismus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 6)

am 10.4. 2025 um 17:38:09 Uhr schrieb
gerichteter Graf über Taoismus

am 2.8. 2025 um 13:15:44 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Taoismus

am 10.7. 2006 um 10:39:37 Uhr schrieb
Das Arschloch über Taoismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Taoismus«

hingerichteter Graf schrieb am 16.6. 2026 um 12:01:24 Uhr zu

Taoismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Nehmen wir an, wir haben eine Sprache L* mit logischen Variablen und Konstanten (inkl. sowas wie »&« für das logische Und) und eine korrekte Theorie im mathematischen Sinne (also mit Schlussregeln und Axiomen etc) über L* T(L*). T(L*) enthalte die klassische Logik, im Mindesten die Oder-Einführung oder die Implikation.
Nun nehmen wir eine konsistente Menge von Prämissen IP.

Jetzt betrachten wir die Menge aller Aussagen, die sich durch IP herleiten lässt, Abl(IP) = {xT(L*) | IP ->_T(L*) x}. Das ist die sogenannte Ableitungsmenge, also die Menge aller Aussagen, Theoreme oder Schlussfolgerungen, die aus IP anhand der logischen Regeln (inklusive Axiome) von T(L*) abgeleitet werden können.

1. Abl(IP) ist unendlich groß, aber aufzählbar.
Wir können jeder Schlussfolgerung x aus Abl(IP) zu einer neuen Schlussfolgerung erweitern indem wir eine beliebige Aussage (egal ob wahr oder falsch) mittels ODER hinzufügen. Also »x oder b«, wobei b dann jede Aussage überhaupt sein kann.
Diese Menge ist unendlich, aber sie ist indexierbar. Man kann jeder Schlussfolgerung eine Nummer zuweisen, etwa »Schlussfolgerung 1«. Warum? Da die Sprache L* nur diskrete Aussagenvariablen enthält.

2. Betrachten wir nun alle Mengen von Schlussfolgerungen über Abl(IP). Diese erzeugen wir durch Bildung der Potenzmenge P(Abl(IP)).

Da nun für die Kardinalität gilt: 2^Abl(IP) == Kardinalität von P(Abl(IP)) haben wir eine Menge, die nicht mehr aufzählbar ist.
Das heißt ein Index aller Aussagenmengen ist nicht mehr möglich. Es lässt sich gemäß CANTOR immer eine Menge konstruieren, die nicht in einen gegeben Index ist.

Ergo:
Es gibt für jede gegeben Menge von Prämissen eine Menge von Schlussfolgerungen, die nicht mehr klassifizierbar ist.

mcnep schrieb am 9.7. 2006 um 21:31:46 Uhr zu

Taoismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

... und von den Taosern sagte Chu:
sie kümmern sich weder um Himmel, Erde
oder irgendwas anderes auf dieser Welt
vielmehr, völlig subjektiv, um das Gestöhne von Drachen,
den brüllenden Tiger, Quecksilber, Pillen, Heilmittelchen,
Und die Rotte Buddhas: diese fliegenden Mücken essen
ohne sich um ihre Gehöfte zu kümmern
Daher die Anweisungen des gelehrten Kaisers.
Und glaubt nicht den Papisten, bloß weil sie
uns den Kalender gebracht haben.

Ezra Pound, aus Canto XCIX

Drahflow schrieb am 9.7. 2006 um 21:20:47 Uhr zu

Taoismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ist so ähnlich wie die Stoiker, nur ohne Zeus. Und mit weniger Staat. Und überhaupt sollte man nicht soviel sinnlos nachdenken.

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