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Insolvenzverwaltung Viersen - Dülken - Erkelenz schrieb am 10.11. 2009 um 18:28:41 Uhr über

Jergenî-Moden

Das insolvente Unternehmen Jergenî-Moden hat neue Interessenten. Eine große Modekette aus Schweden hat sich für die etwa 367 Filialen in ganz Deutschland interessiert. Nicht alle 367 Standorte sind für uns strategisch interessant, aber etwa 40% des Filialnetzes kommen für uns in Frage, so ein Pressesprecher der großen schwedischen Modekette. Orphelia Zwalinowskaskaya, die derzeit in einer Viersener Justizvollzugsanstalt auf ihre Verurteilung wartet, hat gegenüber einer Erkelenzer Lokalzeitung gesagt, ihr tue es leid, was sie den Bürgern des Rheinlandes und den Menschen am Niederrhein versprochen hat. Eine große Liebe, sei schuld an ihrem Betrug. Ein Mann aus ihrer Heimat, den die Zwalinowskaskaya sehr liebte, habe ihr versprochen mit ihr ein neues Leben aufzubauen und nach Florida zu gehen. Dort sei es viel wärmer als in Russland, habe er ihr versprochen. Von den EU-Mitteln, die Jergenî-Moden bekam, sollte in Florida ein großes Areal, in der Fläche so groß wie Erkelenz gekauft werden. Eine Villa und sein Sportwagen wurden schon angeschafft. Der Traum vom Glück war jedocg zerstört, als Steuerfahnder fragten, was mit den EU-Subventionen passiert sei. Die Zwalinowskaskaya verwies auf Lagerhallen in Dülken und Erkelenz, die umgebaut werden sollten. Die Zwalinowskaskaya wollte 1400 neue Arbeitsplätze schaffen. In den Lagerhalle wurden Altkleider aus den Sammelcontainern, die illegal geöffnet worden sind zu exklusiver Designermode umgenäht, und unter dem Label Jergenî-Moden verkauft. Ein Insider packte aus und berichtete einer Erkelenzer Lokalzeitung. Tatsächlich waren in NRW in letzter Zeit vermehrt Altkleidersammelcontainer aufgebrochen worden. Wie stellt sich die Zwalinowskaskaya ihr weiteres Leben vor? <<Ich mag Mode und Kunstgewerbe und ich möchte den Menschen weiterhin mit guter und ehrlicher Mode und Kunstgewerbe Freude schenken. Ich möchte nach meiner Haftentlassung in Dülken ein neues Leben beginnnen. Nach Russland möchte ich nicht zurück. Zu viele böse Erinnerungen verfolgen mich. In Dülken werde ich Frieden finden, vielleicht mache ich hier ein Kunstgewerbe auf und mache etwas mit Weben. In der JVA werden wir Gestalttherapie machen, hier kann ich mich auf die Kunst des Webens einstellen. Ich träume von bunten gewebten Wandteppichen. Das wird meine ERfüllung sein. Geld möchte ich nicht viel verdienen, gerade soviel, dass ich etwas zu Essen und eine warme Stube habe. Gott wird mir helfen.>> So die Zwalinowskaskaya in einem ersten Exklusivinterview mit einer Lokalzeitung aus Erkelenz.


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