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Die Biographen lassen ihn nach Köln zurückkehren, doch geschah dies nicht zu bleibendem Aufenthalte, denn bis zum Jahre 1267 zeigen ihn zahlreiche Urkunden in verschiedenen bairischen und fränkischen Städten, so namentlich in Würzburg. Als er nach längerer Abwesenheit in Köln einzog, wurde er mit großen Ehren empfangen. Er bewohnte nun wieder seine alte Zelle und begann die frühere Lebensweise, zu lehren, zu predigen und seine Gelehrsamkeit in Schriften niederzulegen. Daneben berief ihn das Vertrauen der Bürgerschaft jetzt wie schon in früheren Fällen zum Schiedsrichter und Vermittler in den Zwistigkeiten mit dem Erzbischofe. Aehnlich war er zuvor in Würzburg mehrfach als Friedensstifter aufgetreten. Theologische Gegenstände, und namentlich solche, welche frommer Erhebung Gelegenheit boten, beschäftigten vorzüglich die schriftstellerische Thätigkeit des nun schon hochbetagten Mannes. Wiederholt aber wurde er davon durch den ehrenvollen Auftrag abberufen, Kirchen und Altäre festlich einzuweihen. Wanderungen, in solcher Absicht unternommen, führten ihn nach Konstanz und Basel, Straßburg und Kolmar, Antwerpen, Utrecht und Maestricht, namentlich aber war es die Kölner Diöcese, in der er förmlich das Amt eines Weihbischofs wahrnahm. Auch fällt in jene Zeit der Chorbau der Dominicanerkirche zu Köln, den A., welchen der Papst bei seiner Erhebung zum Bischof vom Gelübde der Armuth entbunden hatte, aus eigenen Mitteln aufführte. Spätere lassen ihn auch den Plan entwerfen und den Bau leiten, doch entbehrt diese Nachricht, wie verschiedene andere, welche dem vielseitigen Gelehrten zugleich den Ruhm eines großen Bauverständigen sichern möchten, der Begründung und der Wahrscheinlichkeit. Ob er der Kirchenversammlung von Lyon 1274 beigewohnt habe, wie die Biographen ohne genügendes Zeugniß und ohne Unterstützung durch die Geschichtschreiber des Concils wissen wollen, ist äußerst fraglich, dagegen scheint der ehrwürdige Greis einige Jahre später eine Reise nach Paris angetreten zu haben, um in rührendem Eifer und mit durchschlagendem Erfolg vor einer Versammlung von Universitätslehrern die angegriffene Rechtgläubigkeit seines verstorbenen Lieblingsschülers Thomas zu vertheidigen. Etwa zwei Jahre vor seinem Tode, die Angaben schwanken, nöthigte ihn der Verlust des Gedächtnisses seine Lehrthätigkeit einzustellen und sich ausschließlich frommen Uebungen hinzugeben. Aus dieser einfachen Thatsache entwickelte sich später das ganze Sagengewebe von dem ursprünglichen Stumpfsinne Alberts, seiner übernatürlichen Erleuchtung, den Erscheinungen der h. Maria und ihrem Versprechen, alle weltliche Wissenschaft solle kurz vor seinem Ende von ihm genommen werden, damit der Tod ihn wieder in kindlichem Glauben finde. Er starb 87 Jahre alt und wurde in dem Chor seiner Klosterkirche begraben. Als diese zu Anfang des Jahrhunderts zerstört wurde, brachte man seine Gebeine in die benachbarte St. Andreaskirche, wo sie in einer Capelle des südlichen Seitenschiffs beigesetzt sind. Die kirchliche Verehrung begann sehr frühe, namentlich in Köln und Regensburg, der im 17. Jahrhundert aufgenommene Canonisationsproceß führte indessen nur zur Seligsprechung, welche 1622 durch Gregor XV. erfolgte. Seitdem wird der 15. Nov. im Dome zu Regensburg und in den Kirchen der Dominicaner festlich begangen.
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