Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 49, davon 47 (95,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 20 positiv bewertete (40,82%)
Durchschnittliche Textlänge 366 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,755 Punkte, 15 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.3. 2000 um 03:10:09 Uhr schrieb
Marko über Atheismus
Der neuste Text am 17.8. 2026 um 15:10:59 Uhr schrieb
ungerichteter Graf über Atheismus
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 9.12. 2017 um 16:48:38 Uhr schrieb
Christine über Atheismus

am 22.11. 2003 um 23:33:20 Uhr schrieb
L.E.N. über Atheismus

am 26.5. 2010 um 19:12:43 Uhr schrieb
Jack Legatio über Atheismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Atheismus«

Der Getränkemann schrieb am 14.8. 2001 um 17:18:12 Uhr zu

Atheismus

Bewertung: 6 Punkt(e)

Atheismus ist mehr nur als die Ablehnung eines Glaubens an einen Gott oder Götter. Atheismus ist der Ausdruck von Ablehnung von Herschaft und Unterdrückung. Religion ist nur ein Machtinstrument, wenn sie institutionalisiert wird. Kirche ist der Machtapparat. Atheismus bedeutet geistige Freiheit.

Ines schrieb am 3.2. 2001 um 15:01:39 Uhr zu

Atheismus

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es gibt jemanden sehr Gewichtiges, wie er heißt und wer er ist habe ich leider vergessen, der hat mal gesagt, daß die Chance, daß es einen Gott (Leben nach dem Tod etc.) gibt, bei 50% liegt. Und das, wenn es ihn nicht gibt und er glaube an ihn, nicht viel passieren dürfte, aber wenn es ihn gibt und er glaube an ihn, dann käme er in den Genuß all der Dinge die verheißen würden. Folglich wäre es günstiger zu glauben, als nicht zu glauben.

Manchmal frage ich mich nur, ob die ganzen Dinge, die im Namen des Glaubens passiern, die obige Annahme nicht geradezu ins Gegenteil verkehren. Ist die vermeintliche Ewigkeit soviel mehr wert als das hiesige Leben, und täte es hier nicht auch der reine Humanismus (schon manche missionarische Tätigkeit erfüllt diese Vorraussetzung nicht.)

Mcnep schrieb am 3.2. 2001 um 14:47:46 Uhr zu

Atheismus

Bewertung: 6 Punkt(e)

Was mich ja immer ein wenig fuchst, ist die Tatsache, daß bei der Geschichte mit dem Leben nach dem Tod die Gläubigen einfach die besseren Karten haben: gibt es keine Auferstehung der Toten (wovon ich mal ausgehe), wird es auch keinen Gläubigen geben, der davon etwas mitbekommt, die schlafen genauso durch wie wir Heiden. Gäbe es jedoch eine Auferstehung, müssten wir uns den Arsch aufreißen, um daran noch partizipieren zu können, und die besten Plätze in der Himmelsarena wären dann eh schon von Diakonissen und Päpsten besetzt. Und auf deren süffisantes Grinsen, wenn ich meine paar Knochen zusammensammele, kann ich gut verzichten.

ungerichteter Graf schrieb am 17.8. 2026 um 15:10:59 Uhr zu

Atheismus

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Argumentation des »neue Atheismus« hatte im Wesentlichen zwei Linien:
1. Es gibt keine Evidenz für die Existenz Gottes
2. In den meisten Fällen, in denen es keine Evidenzen gibt, wie den Weihnachtsmann, das Loch-Ness-Monster, UFOs etc. genügt dies uns, um die Existenz abzulehnen. Wer behauptet, muss beweisen!
3. Es gibt keinen Grund, warum die Annahme der Existenz Gottes gegenüber solchen Entitäten wie den Weihnachtsmann etc. privilegiert sein sollten.
Ergo folgt der Atheismus.

Der Gläubige kann hier auf zwei Wegen entgegnen. Erstens kann er verweisen, dass die Annahme von Gott doch etwas völlig anderes ist als z. B. ein Loch-Ness-Monster. Gott wird gedacht als das »vollkommene Sein« oder das, über das schlicht nichts gesagt werden kann. Gott hat sozusagen eine metaphysische Sonderstellung und ist nicht nur ein weiteres Seiendes, wie z. B. eine Teekanne.
Zweitens kann der Gläubige (2) in Frage stellen. Ja, wir gehen im Alltag davon aus, dass etwas nicht existiert, aber das ist mehr Pragmatik. Es könnte sein, dass es z. B. UFOs gibt, auch wenn es zufällig keine Beweise dafür gibt.
Wir können nicht einfach voraussetzen, dass unsere Konvention richtig ist. Zudem diese Konvention explizit eine Ausnahme für religiöse Entitäten einräumt.

Zweite Linie:
1. Früher haben die Menschen Religion als Erklärung für Phänomene gebraucht, z.B. warum Menschen krank werden. Heute haben wir die Naturwissenschaften, die das genauso gut erkläre.
2. Aufgrund von (1) ist Glaube also schon mal überflüssig.
3. Der Glaube fordert Menschen zu irrationalen und boshaften Handlungen auf.
4. Da der Glaube sowohl überflüssig (2) als auch sozialschädlich (3) ist, sollte er beseitigt werden.

Das ist die politische Linie und sie übersieht natürlich, dass Religion auch sowas wie Trost spendet und zu guten Taten motiviert. Es ist nicht klar, dass der Einfluss insgesamt mehr schlecht als gut ist.
Ein weiteres Problem ist, dass für viele Gläubige Gott, bzw. sein Wirken, nicht die Aufgabe einer Hypothese erfüllt. Er ist eine metaphysische Annahme über das Sein, eine Lebensefahrung, was auch immer, aber nicht in direkter Konkurrenz zu den Naturwissenschaften. Das war auch im Altertum nicht selbstverständlich der Fall! Damals gab es schlicht sowas wie Naturwissenschaften nicht und man muss daher sehr aufpassen, dieses Bild zurückzuprojezieren.

Einige zufällige Stichwörter

DailyHorrorPictureShow
Erstellt am 10.8. 2005 um 02:31:15 Uhr von Bäääääh!, enthält 4 Texte

WerHilftMirEinKleinesStückEineGeschichteZuErzählen
Erstellt am 27.6. 2004 um 22:31:22 Uhr von Daniel Arnold, enthält 15 Texte

Netzkünstlerschwanz
Erstellt am 4.5. 2015 um 09:30:55 Uhr von Peninistische Internazionale, enthält 5 Texte

Halbleiterbauelement
Erstellt am 24.10. 2001 um 00:42:05 Uhr von Mathe, enthält 12 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0299 Sek.