Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Atheismus«
Ines schrieb am 3.2. 2001 um 15:01:39 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Es gibt jemanden sehr Gewichtiges, wie er heißt und wer er ist habe ich leider vergessen, der hat mal gesagt, daß die Chance, daß es einen Gott (Leben nach dem Tod etc.) gibt, bei 50% liegt. Und das, wenn es ihn nicht gibt und er glaube an ihn, nicht viel passieren dürfte, aber wenn es ihn gibt und er glaube an ihn, dann käme er in den Genuß all der Dinge die verheißen würden. Folglich wäre es günstiger zu glauben, als nicht zu glauben.
Manchmal frage ich mich nur, ob die ganzen Dinge, die im Namen des Glaubens passiern, die obige Annahme nicht geradezu ins Gegenteil verkehren. Ist die vermeintliche Ewigkeit soviel mehr wert als das hiesige Leben, und täte es hier nicht auch der reine Humanismus (schon manche missionarische Tätigkeit erfüllt diese Vorraussetzung nicht.)
chrischn schrieb am 30.5. 2001 um 22:15:06 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Mein Kumpel trägt Chucks gegen Fußfetischisten, ich organisiere Kirchenbasare gegen Jahresende. Ersetz das Verb vom letzten Satz mit »onaniere auf« und das ist Atheismus wie er sein muss.
RANTANPLAN
Dr. Geri schrieb am 10.12. 2025 um 23:24:42 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Atheismus ist das subjektive Fehlen von etwas, das als anbetungswürdig betrachtet wird.
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DavidHume hat seine Religionsphilosophie in dem Buch »Dialogues Concerning Natural Religion« dialogisch entwickelt. Andere Äußerungen von ihn sind kaum dokumentiert und immer noch vieldeutig, z.B. gegenüber Boswell im Gespräch kurz vor seinem Tode.
Nun gibt es in der Gelehrtenwelt einen Querell darüber, ob Hume eigentlich Atheist, Deist (er teilte mit ziemlicher Sicherheit nicht die Priesterbetrugstheorie), Nontheist, Anhänger einer Art von Vernunftreligion oder vollkommener Agnostiker war.
Dabei wird von einigen Autoren darauf abgehoben, dass Hume die Existenz von Göttern zwar als intellektuelle Möglichkeit betrachtete, eine Anbetung derselben aber wohl nicht einmal erwog. Das, so führt man aus, sein eindeutig Atheistmus, insofern der Atheismus keine Existenzaussage sei, sondern eine subjektive Bestimmung.
∴
»Was du anbetest, das ist deine Religion«.
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