Weltschmerz
Bewertung: 8 Punkt(e)
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde,
sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
(Jean Paul Sartre)
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 69, davon 65 (94,20%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (36,23%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 202 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,420 Punkte, 32 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 17.4. 2000 um 08:44:03 Uhr schrieb Joseki über Weltschmerz |
| Der neuste Text | am 9.2. 2011 um 15:17:33 Uhr schrieb ich über Weltschmerz |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 32) |
am 23.1. 2006 um 11:14:26 Uhr schrieb
am 12.7. 2003 um 02:04:43 Uhr schrieb
am 30.11. 2009 um 12:38:02 Uhr schrieb |
Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde,
sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
(Jean Paul Sartre)
Weltschmerz ist ein Zustand, den ich meinem schlimmsten Feind nicht wünsche. Weltschmerz beinhaltet Traurigkeit, Wut, Depressionen, Niedergeschlagenheit, Zunkunftsängste, Selbstmordgedanken, Zerstörung, Lähmung des Denkens und das alles im Quirl zu Brei vermanscht.
Schon wieder befällt mich dieses Gefühl von Weltschmerz. Es sprudeln die Gedanken, rast das Herz und Feste werden gefeiert, da treibt mich diese hinterlistige, fiese Kraft des Kapitalismus dazu, sofort zu ruhen, auf das ich Morgen in aller Frühe meine ganze Arbeitskraft dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen kann.
Irgent wie Kacke-- aber Geld ist auch nicht von schlechten Eltern (hat man mir gesagt)
So etwas kann man nur auf deutsch sagen... genau wie Blitzkrieg, Angst, Gestalt, oder Kruppstahldildo.
zwei dinge, die mich verzweifeln lassen...alle anderen dinge gehen einher damit.
fehlende freiheit, fehlende gerechtigkeit
wann endlich kommt die weltrevolution?
wann endlich werden menschen verstehen, dass sie sich selbst schaden?
langsam verliere ich meinen idealismus, aber nützt ja nicht, was bleibt? ja, was bleibt? die alternativen sindschnell aufgezählt, entweder anpassung an die welt (genauso intolerant, stumpfsinning, taub, schweigend wie die große masse) oder das leben in frage stellen (konsequenz: suizid).
also...? zweifel über zweifel...so lange genug kraft und glaube, hoffung auf eine bessere welt, mach ich weiter...weiter...und weiter. wann werde ich nicht mehr können? wann werde ich doch zusammenbrechen? wann, wann, wann
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