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wuming schrieb am 22.3. 2010 um 02:30:37 Uhr über

Schriftsteller


Michel ButorMichel Marie François Butor (* 14. September 1926 in Mons-en-Barœul) ist ein französischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
2 Auszeichnungen
3 Werke
4 Literatur
5 Weblinks


Leben [Bearbeiten]
Michel Butor gilt als ein wichtiger Vertreter des Nouveau Roman, von dem er sich nach eigenen Angaben jedoch bereits 1960 verabschiedet hat. Zu dieser Erzählweise werden unter anderen Claude Simon, Robert Pinget, Alain Robbe-Grillet, Maurice Blanchot und Marguerite Duras gezählt. Nach dem Abschied vom Nouveau Roman hat er mehrere hundert Bücher mit experimentellen Texten, zum Teil gemeinsam mit Malern und Graphikern verfasst, die zum Teil nur in kleinsten Liebhaberausgaben erschienen sind.

Butor studierte Philosophie und Philologie an der Sorbonne in Paris und war danach als Französischlehrer in Ägypten, Manchester, Saloniki und Genf tätig. Später war Butor Lektor beim Verlag Gallimard in Paris. Von 1975 bis 1991 lehrte er französische Literatur an der Universität Genf.

Auszeichnungen [Bearbeiten]
Prix Fénéon
Prix Renaudot
Werke [Bearbeiten]
Romane
Passage de Milan (1954, deutsch 1967; Übs.: Helmut Scheffel)
L'emploi du temps (Der Zeitplan) (1957, deutsch 1960; Übs.: Helmut Scheffel)
La Modification (Paris-Rom oder Die Modifikation) (1957, deutsch 1957; Übs.: Helmut Scheffel)
Degrés (Stufen) (1960, deutsch 1964)
Le génie du lieu (1958, deutsch 1962 Genius loci; Übs.: Helmut Scheffel)
Mobile: étude pour une représentation des États-Unis (1962)
Niagra (1969)
Retour du boomerang (1988)
L'embarquement de la reine de Saba (1989)
Transit A, Transit B (1992)
Essays
Degrés (1960)
Répertoires [I à V] (1960-1982)
Les mots dans la peinture (1969)
Matière de rêves (1975-1985)
L'utilité poétique (1995)
Literatur [Bearbeiten]
Romain Leick: Der schreibende Nomade. In: Der Spiegel, H. 39, 2006 vom 25. September, S. 198
Jochen Mecke: Michel Butor, »La Modification« 1957; Claude Simon, »La Route des Flandres« 1960. in: Wolfgang Asholt Hg.: Stauffenburg Interpretation. Französische Literatur, 20. Jh.: Roman. ISBN 9783860579091
Erika Höhnisch: Das gefangene Ich. Studien zum inneren Monolog in modernen französischen Romanen. Winter, Heidelberg 1967 (insbes. über M. B., La Modification; ferner über Edouard Dujardin und Valery Larbaud) Reihe Beiträge zur neueren Literaturgeschichte, NF 3, Band 3
Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über Michel Butor im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Michel Butor • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
Michel Butor in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
Personendaten
NAME Butor, Michel
KURZBESCHREIBUNG französischer Schriftsteller des nouveau roman
GEBURTSDATUM 14. September 1926
GEBURTSORT Mons-en-Barœul

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Butor“
Kategorien: Autor | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Französisch) | Roman, Epik | Essay | Hörspielautor | Verlagslektor | Franzose | Geboren 1926 | Mann


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