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KINO
31.5.2002
Clockstoppers
Eine seichte Science-Fiction Komödie, der der richtige Biss fehlt. Im Hintergrund eine eher langweilig inszenierte Teenieliebesgeschichte. Jüngere Zuschauer, die an einigen Stellen herzhaft lachen dürfen, und Liebhaber von Spezialeffekten dürfte die fade Story allerdings nicht stören.
Der Sohn des Wissenschaftlers Gibbs gerät zufällig an
Dr. Gibby, Zak und Francesca im
Geheimlabor.
dessen unglaubliche Erfindung. Eine Uhr, mit der man von der Echtzeit in die Hyperzeit gelangen kann. Gemeinsam mit seiner italienischen Freundin Francesca, die er auf einem ersten Umweg für sich erobert hat, nutzt Zak die Uhr für seinen eigenen Spaß. Er hält die Zeit an und spielt so einige Streiche.
Doch bald wird es ernst. Bösewichte, die den Erfinder der Uhr entführen und dazu zwingen, für ihn zu arbeiten, sind hinter dem fehlenden Exemplar her. Sie möchten die Hyperzeit für die Durchführung ihrer Verbrechen nutzen. Sogleich haben die beiden Jugendlichen eine durchtrainierte Chinesin Meeker und ihren Waffen liebenden Gangsterkollegen am Hals.
Von Polizei und Bösewichtern gejagt flüchten die beiden durch die Stadt. Dabei fangen sie Earl Dopler, einen Kollegen des Erfinders ein, den sie anfangs für einen Gangster halten. Doch dieser entpuppt sich als Kollege von Dr. Gibbs, der in die Geheimnisse der Uhr eingeweiht ist. Anfangs ist der etwas feige, doch dann steht er den beiden doch bei, um den entführten Erfinder zu retten.
Schließlich gelingt es dem Bösewicht doch noch, die beiden in seinem geheimen Labor zu stellen und gefangen zu nehmen. Dort trifft der überraschte Dr. Gibbs auf seinen Sohn Zak.
Der Kampf um die Hypertime beginnt.
Die Regie bei diesem Film führte kein anderer als die „No.1“ aus Start Trek – Die nächste Generation, Jonathan Frakes. Es gibt im Drehbuch wohl eine Lücke, denn die Geschichte passt an einigen Stellen nicht so recht zusammen. Die Schauspieler sind nur mittelmäßig. Für tollen Spezialeffekte gibt es aber viele Pluspunkte.
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Ramona Kassner
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