Iran
Bewertung: 14 Punkt(e)In keinem Land der Erde gibt es, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr Rauschgiftsüchtige, gemessen an der Gesamtbevölkerung, als im Iran.
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| Der erste Text | am 13.1. 2002 um 04:56:07 Uhr schrieb Daniel Arnold über Iran |
| Der neuste Text | am 20.3. 2026 um 09:42:22 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über Iran |
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am 5.12. 2007 um 18:37:56 Uhr schrieb
am 19.6. 2009 um 12:23:13 Uhr schrieb
am 11.4. 2007 um 02:39:37 Uhr schrieb |
In keinem Land der Erde gibt es, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr Rauschgiftsüchtige, gemessen an der Gesamtbevölkerung, als im Iran.
In meiner Schulklasse war ein Mädchen, dass auf die Frage von wo ihre Eltern kämen Persien antwortete. Sie schien gar nicht zu wissen, dass das Land seit geraumer Zeit Iran heißt. Wobei man wohl berücksichtigen muss, dass in ihrem Umfeld vielleicht - ich weiß es nicht - darauf beharrt wird, dass das Land Persien heißt. Als ich sie kürzlich kurz wieder traf, sprach sie davon, dass sie im Iran studiere.
AliSchirasi wurde 1940 in einem kleinen Dorf nahe Teheran geboren.
Wegen seiner politischen Aktivitäten wurde er 1975 unter dem Schah zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch auf Intervention des Internationalen Roten Kreuzes 1978 freigelassen. Nach Khomeinis Machtergreifung wurde er 1983 wieder aus politischen Gründen inhaftiert. Nachdem er sich aus dem Ewin-Gefängnis retten konnte, gelang ihm 1987 die Flucht aus dem Iran.
Heute lebt er als freier Schriftsteller in Deutschland.
Vor Monaten schon habe ich im Zug einen Weltenbummler getroffen, der hatte mir erklärt:
Im Iran trink ich Ayran, im Irak trink ich Arrak, und im Saarland trink ich einen guten Most!"
Mit der Wissenschaft Orientalistik beschäftigt sich die im Iran geborene und in Frankfurt lebende Künstlerin ParastouForouhar.
In ihrer künstlerischen Arbeitsweise thematisiert sie die Frage nach Identität in verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen.
Ein alter Geschäftsmann erzählte mir mal eine nette Anekdote aus der Chomeini-Ära:
»Ich hatte da unten noch zu tun wegen einer Anlage, die wir dort errichtet hatten - das lief alles ganz gut, die waren froh, daß wir überhaupt weitergemacht haben, und haben auch pünktlich bezahlt ... naja, jedenfalls: wir hatten da so ne kleine Party bei dem Chef von dem Konzern, für den wir die Anlage gebaut hatten, und ich bin dann tief in der Nacht mit meinem Chevi sturzbesoffen durch Teheran zu meinem Hotel zurückgefahren. Prompt haben mich so ein paar Typen angehalten, mich aus dem Auto gezerrt, mir die Kalaschnikow in den Bauch gerammt. Sie haben mich wegen dem Chevi für n Ami gehalten. Mann ! War das eine Mühe, denen beizubringen, daß ich Deutscher bin ! Aber wie die das dann gerafft haben, daß ich Deutscher bin, und kein Ami, da waren die auf einmal wie ausgewechselt ! «Heil Hitler ! How many Jews do you have killed ?!» Dann habense mit ihren Kalaschnikows in der Luft rumgeballert, und mich zu meinem Hotel eskortiert. Mann, war ich froh, als ich endlich in meinem Zimmer war !«
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