Iran
Bewertung: 14 Punkt(e)In keinem Land der Erde gibt es, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr Rauschgiftsüchtige, gemessen an der Gesamtbevölkerung, als im Iran.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 67, davon 66 (98,51%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 28 positiv bewertete (41,79%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 590 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 1,866 Punkte, 29 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 13.1. 2002 um 04:56:07 Uhr schrieb Daniel Arnold über Iran |
| Der neuste Text | am 20.3. 2026 um 09:42:22 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über Iran |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 29) |
am 5.12. 2007 um 18:37:56 Uhr schrieb
am 23.6. 2009 um 09:44:37 Uhr schrieb
am 19.6. 2009 um 13:44:54 Uhr schrieb |
In keinem Land der Erde gibt es, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr Rauschgiftsüchtige, gemessen an der Gesamtbevölkerung, als im Iran.
In meiner Schulklasse war ein Mädchen, dass auf die Frage von wo ihre Eltern kämen Persien antwortete. Sie schien gar nicht zu wissen, dass das Land seit geraumer Zeit Iran heißt. Wobei man wohl berücksichtigen muss, dass in ihrem Umfeld vielleicht - ich weiß es nicht - darauf beharrt wird, dass das Land Persien heißt. Als ich sie kürzlich kurz wieder traf, sprach sie davon, dass sie im Iran studiere.
Mitte der 90er Jahre erlangte die iranische Kinematographie Weltgeltung:
Abbas Kiarostami, Mohsen Makhmalbaf sowie Javar Panahi gewannen die Hauptpreise auf den großen Festivals von Cannes und Venedig, Majid Majidis »Kinder des Himmels« wurde für den Oscar nominiert, und beinahe jährlich lassen Nachwuchsregisseure wie Samira Makhmalbaf oder Bahman Ghobadi aufhorchen.
Vor Monaten schon habe ich im Zug einen Weltenbummler getroffen, der hatte mir erklärt:
Im Iran trink ich Ayran, im Irak trink ich Arrak, und im Saarland trink ich einen guten Most!"
AliSchirasi
Mit fünf Jahren wünschte er sich Schuhe mit heilen Sohlen, mit 14 die Flucht aus der Enge des Dorfes, mit 16 den Besuch der Universität, mit 20 die Überwindung von Armut und Diktatur in seinem Land, mit 35 die Befreiung aus der Haft des Schah-Regimes, mit 44 die Flucht aus Khomeinis Kerkern und mit 55 Jahren eine Welt, in der das Wort Exekution ein Fremdwort ist.
Viele Iraner flüchten – ins Privatleben, in die Drogensucht - oder sie setzen sich ins Ausland ab, darunter vor allem diejenigen, die einen guten Schul- oder Studienabschluss haben.
Allein im Jahr 2000 haben 250 000 Akademiker das Land verlassen.
| Einige zufällige Stichwörter |
InmeinerNäheisteineTeigkammer
Stichi
Kapitalismus
VVarnsignal
enervierend
|