Iran
Bewertung: 14 Punkt(e)In keinem Land der Erde gibt es, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr Rauschgiftsüchtige, gemessen an der Gesamtbevölkerung, als im Iran.
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| Der erste Text | am 13.1. 2002 um 04:56:07 Uhr schrieb Daniel Arnold über Iran |
| Der neuste Text | am 16.6. 2025 um 10:57:24 Uhr schrieb gerhard über Iran |
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am 26.6. 2004 um 23:57:28 Uhr schrieb
am 19.6. 2009 um 12:14:52 Uhr schrieb
am 19.6. 2009 um 13:44:54 Uhr schrieb |
In keinem Land der Erde gibt es, nach Angaben der Vereinten Nationen, mehr Rauschgiftsüchtige, gemessen an der Gesamtbevölkerung, als im Iran.
In meiner Schulklasse war ein Mädchen, dass auf die Frage von wo ihre Eltern kämen Persien antwortete. Sie schien gar nicht zu wissen, dass das Land seit geraumer Zeit Iran heißt. Wobei man wohl berücksichtigen muss, dass in ihrem Umfeld vielleicht - ich weiß es nicht - darauf beharrt wird, dass das Land Persien heißt. Als ich sie kürzlich kurz wieder traf, sprach sie davon, dass sie im Iran studiere.
Makhmalbaf, gesprochen 'Machmalbaff' scheint im Parsi ein relativ häufiger Nachname zu sein. Eine Auslandsstudentin aus dem Iran hatte bei Düsseldorfer Behörden immer große Schwierigkeiten, ihren Namen ohne die Erregung von Unwillen oder Heiterkeit auf der anderen Seite des Schreibtisches zu vermitteln.
AliSchirasi wurde 1940 in einem kleinen Dorf nahe Teheran geboren.
Wegen seiner politischen Aktivitäten wurde er 1975 unter dem Schah zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch auf Intervention des Internationalen Roten Kreuzes 1978 freigelassen. Nach Khomeinis Machtergreifung wurde er 1983 wieder aus politischen Gründen inhaftiert. Nachdem er sich aus dem Ewin-Gefängnis retten konnte, gelang ihm 1987 die Flucht aus dem Iran.
Heute lebt er als freier Schriftsteller in Deutschland.
ShirinNeshat (iranische Künstlerin):
»Enden wir alle im Lager?«
Die aus dem Iran stammende Künstlerin ShirinNeshat, eine der wichtigsten Vertreterinnen zeitgenössischer Kunst, hat die Nahost-Politik der USA und die »eindimensionale Perspektive« der amerikanischen Medien gegenüber der muslimischen Welt scharf kritisiert. In ihrer Wahlheimat NewYork fühle sie sich als Exilantin zunehmend unwohl.
Mitte der 90er Jahre erlangte die iranische Kinematographie Weltgeltung:
Abbas Kiarostami, Mohsen Makhmalbaf sowie Javar Panahi gewannen die Hauptpreise auf den großen Festivals von Cannes und Venedig, Majid Majidis »Kinder des Himmels« wurde für den Oscar nominiert, und beinahe jährlich lassen Nachwuchsregisseure wie Samira Makhmalbaf oder Bahman Ghobadi aufhorchen.
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