Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 15, davon 13 (86,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 5 positiv bewertete (33,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.3. 2002 um 11:12:06 Uhr schrieb
Das Gift über Pseudophilosophie
Der neuste Text am 23.8. 2026 um 15:18:15 Uhr schrieb
brüskierter Baron über Pseudophilosophie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 10.6. 2011 um 14:33:27 Uhr schrieb
gerichteter Graf über Pseudophilosophie

am 20.6. 2015 um 23:57:39 Uhr schrieb
Freno d'Emergenza über Pseudophilosophie

am 9.9. 2004 um 12:47:49 Uhr schrieb
podl über Pseudophilosophie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Pseudophilosophie«

Das Gift schrieb am 15.3. 2002 um 11:12:06 Uhr zu

Pseudophilosophie

Bewertung: 6 Punkt(e)

Am anstrengensten sind die Leute, die einem wirklich nur gequirlten Blödsinn erzählen, inner halb dessen sie zwei soziologische Fachwörter verwenden, die nicht zusammen in einem Gedanken auftauchen sollten, und dann, nachdem man sich lachend wegdreht von diesem Dummlaber auch noch beleidigt sind und einen deshalb als Idioten hinstellen ...

brüskierter Baron schrieb am 23.8. 2026 um 15:18:15 Uhr zu

Pseudophilosophie

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die häufigste Ursache von Pseudophilosophie in unserer Gegenwart ist übrigens die Existenz von akademischen Lehrstühlen und anderen gestifteten Stellen an sich.

Diese Stellen bieten einen nicht-ideellen Anreiz, auch rein epistemologisch (oder, wie man heute leider häufiger sagt, »bayesianisch«) nicht überzeugende Lehren zu vertreten, damit man damit ein Auskommen hat.
Betrachten wir etwa Bernard Bolzano - der die Transzendenz der Zahl Pi parallel zu Weierstraß bewies - , aus dessen Biographie wir erfahren, er habe einen Lehrstuhl für »Religionsphilosophie« erhalten, der von den reaktionären Obrigkeiten nach der französischen Revolution explizit eingerichtet worden war, um die aufklärerischen Lehren, die angeblich zur französischen Revolution führten, zurückzudrängen. Das heißt im Umgekehrschluss, dass beispielsweise ein Atheist und Freidenker keine Chance für diesen Lehrstuhl hätte, auch dann nicht, wenn er ehrlich überzeugt von seinem Atheismus sei.
Umgekehrt gibt es das übrigens auch. In den Staaten des Ostblocks gab es keine Meinungsfreiheit und jeder Philosoph musste sich wenigstens verbal zum Marxismus-Leninismus bekennen oder lief Gefahr, wegen seiner »bürgerlichen« Ansichten abgesetzt zu werden.

Die heutige akademische Welt ist nicht wesentlich besser; heute nennt man es »Woke« aber es bedeutet im Wesentlichen nichts anderes als das. Würde ein heutiger Autor, gleichgültig des Geschlechts übrigens, eine Lehre entwickeln, derzufolge etwas essenziell _weibliches_ und _männliches_ existieren sollte, so würde diese Person keine Chance auf einen Lehrstuhl oder eine Anstellung im regulären akademischen Apparat haben und wäre auf andere Mittel der Geldbeschaffung angewiesen, wovon der Erfolg am Büchermarkt der naheliegendste und zugleich korrumpierendste ist, da bekannt ist, dass das Publikum am Liebsten liest was es ohnehin glaubt. Ich füge gleich hinzu, dass meine Person nicht an die Existenz von solchen geschlechtlichen Essenzen glaubt. Der Einwand fand statt vor dem Hintergrund der Existenz vieler esoterischer oder »philosophischer« Systeme, in denen eben so eine weibliche oder männliche Essenz behauptet wird. Man denke nur an die Lehre vom Ying und Yang.

adsurb schrieb am 6.10. 2003 um 22:46:44 Uhr zu

Pseudophilosophie

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Blaster an sich ist natürlich keine Scheibe, viel eher verhält es sich so, dass sich der Blaster HINTER einer Scheibe befindet. Dahinter!

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