Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 22, davon 22 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (31,82%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.6. 2000 um 01:25:03 Uhr schrieb
hei+Co über kollaboration
Der neuste Text am 3.10. 2024 um 13:16:04 Uhr schrieb
gerhard über kollaboration
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 9)

am 3.10. 2024 um 13:16:04 Uhr schrieb
gerhard über kollaboration

am 5.4. 2007 um 14:50:11 Uhr schrieb
mcnep über kollaboration

am 25.8. 2003 um 15:42:59 Uhr schrieb
biggi über kollaboration

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kollaboration«

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:25:49 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 2 Punkt(e)

Apolinaire stirbt am Tage des Waffenstillstands. In die psychiatrische Anstalt, in die Breton (21) als Hilfsarzt abgeordnet ist, kommen täglich Geistesgestörte von der Front. Verrückte verschiedenen Grades. Die drei Freunde lesen gemeinsam wie elektrisiert das Werk »Der psychische Automatismus« des Psychiaters Pierre Janet (1859-1947): traumhafte Ideenassoziationen, Schweifenlassen der Gedanken, Schwebezustände zwischen Schalfen und Wachen, Traumananalysen ... umgehen die Kontrollinstanzen der Vernunft und lassen uns eintreten in die verborgenen Gedankenwelten ...
Breton (21) und Soupault (20) beschließen, ein Experiment einer solchen »automatischen Schreibweise« zu wagen: sie setzten sich eine Frist von acht bis vierzehn Tagen. Zunächst schreibt jeder ein Kapitel, die folgenden schreiben sie zusammen, wechseln sich ab. Eine Passage schreibt der eine, die folgende der andere. Manchmal sitzen sie sich gegenüber und vollziehen ein Frage- und Antwort-Spiel.
Das Manuskript »Die magnetischen Felder« wurde am 28. Januar 1983 von der Bibliothéque National für 150.000 Francs erworben.

hei&co schrieb am 14.9. 2000 um 08:59:19 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 1 Punkt(e)

Frank Hartmann bezieht sich hier teilweise implizit auf einen sehr interessanten Artikel von Dieter Hoffmann-Axthelm, der die musikalischen Grundlagen der Kooperation am Ende freilich noch stärker betont: "Der Kooperationserfahrenheit des Arbeitsvermögens entspricht in der ästhetischen Produktivität zwar nichts Gleichlautendes, aber in dem Maße, in dem künstlerische Praxis Aktion wird, sie ihren Zielpunkt in der öffentlichen Handlung hat und nicht in einem Außerhalb der Produktion, des Zeitpunktes, des Autors und des Ortes liegendem Produkt, bildet sich eine Art Taktstraße heraus, die Aktionszeit. Diese Trasse organisiert gleichsam selber , wie beim musikalischen Improvisieren, die Zeiten, in die die Beiträge unterschiedlicher Autoren hineingehen können. Es ist, sobald die Zeitspannung hergestellt ist, immer schon etwas da.
Nur ist dieser Taktgeber in den bildenden Künsten kein reines Zeitmaß, sondern immer auch optisches Medium. Gegenstand sind die aktuellen Wahrnehmungsgewohnheiten: Schnitte, Beschleinigungen, Überblendungen, Gleichzeitigkeiten und Zeichenabstraktionen der alltäglichen Wahrnehmung. Foto, Film, Video, Computerfilm bringen sie nicht hervor, aber stellen sie dar, treiben sie voran, spitzen sie zu. Wir sollten die optischen Medien nicht überschätzen. Subjekt ist, bei aller Unterworfenheit unter Taktverfahren, noch immer die Wahrnehmung. Kooperation heißt, seit ihrer Erfindung, rhythmisierte Wahrnehmungszeit. Nicht neutralisierte optische Signale, sondern Lieder waren ihre ersten Taktgeber. Aus der Arbeitskraft ausgetrieben, kehre die Kooperation, so sie wieder ästhetisch würde, nur zu ihren Anfängen zurück.» Hoffmann-Axthelm, Dieter, «Kunst und Kooperation", in: Künstlergruppen. Von der Utopie einer Kollektiven Kunst, hg. v. Florian Rötzer, Kunstforum, Bd. 116, 11/12 1991, S. 154-159, hier: S. 159.

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:29:30 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 2 Punkt(e)

CADAVRE EXQUIS. - Spiel mit gefaltetem papier, in dem es darum geht, einen Satz oder eine zeichnung durch mehrere Personen konstruieren zu lassen, ohne daß ein Mitspieler von der jeweils vorhergehenden Mitarbeit Kenntnis erlangen kann. Das klassisch gewordene Beispiel, das dem Spiel seinen Namen gegeben hat, bildet den ersten Teil eines auf diese Weise gewonnen Satzes: Le-cadavre-exquis-boira-le-vinnoveau ... (Der köstliche Leichnam -trinkt-den-neuen-Wein). [...]
Was auch immer dabei herauskommen mochte, sie [die Kompositionen, HI] waren geprägt durch das, was ein Gehirn allein nicht hervorbringen kann, sie waren in weit hörerem Maße mit dem Vermögen des Abbiegens begabt, nach welchen zu streben die Poesie sich nie genug tun kann. " (André Breton: Le Cadavre Exquis, in: Patrick Waldberg: Der Surrealismus, Köln 1965, 87-89, hier: 87)

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