Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 20, davon 20 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (35,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.6. 2000 um 01:25:03 Uhr schrieb
hei+Co über kollaboration
Der neuste Text am 18.11. 2015 um 21:13:42 Uhr schrieb
Schmidt über kollaboration
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 25.5. 2002 um 02:28:01 Uhr schrieb
Das Gift über kollaboration

am 18.11. 2015 um 21:13:42 Uhr schrieb
Schmidt über kollaboration

am 8.1. 2009 um 05:41:27 Uhr schrieb
Michel und Bruno und ein Schatten von Batemann über kollaboration

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kollaboration«

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:27:07 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 3 Punkt(e)

Aber es geht wirklich nicht um seichte Literaturproduktion, sondern die kriegserfahrenen Dichterrevolutionäre kamen nicht umhin, die Machtfrage zu stellen - pubertär, kindisch, kompromißlos, aber in Worten radikal, wie es eben ihre Art war. (Spätere Ein-, Austritte und in und Ausschlüsse aus kommunistischen Parteien gehören dann wohl eher zur 'Realpolitik' im Kapitel 'Literatur und Revolution' (ungeschrieben) ...).
»Und da von der Stärke des Widerstands, dem dieser Entwurf begegnet, der mehr oder weniger entschiedenen Aufschwung des Geistes zu einer endlich bewohnbaren Welt abhängt, wird man begreifen, daß der Surrealismus vor einem Dogma der absoluten Revolte, der totalen Unbotmäßigkeit, der obligatorischen Sabotage nicht zurückgeschreckt ist, und er sich einzig vom der Gewalt etwas verspricht. Die einfachste surrealistische Handlung besteht darin, mit Revolvern in den Fäusten auf die Straße zu gehen und blindlings soviel wie möglich in die Menge zu schießen.« (André Breton: Die Manifeste des Surrealismus, Reinbek bei Hamburg, 1968, 56)

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:26:05 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 2 Punkt(e)

Den Surrealisten ging es anerkanntermaßen niemals darum, sich der Methoden der freien Gedankenassoziation zu bedienen, um literarische Werke hervorzubringen, die andere Texte durch Polyphonie und polysemantischen Strukturen überbieten ... sondern es ging um gesellige Zusammenkünfte, Lebenskunst ... um die Konstruktion von Situationen, vielleicht?
"Es herrschte glänzende Stimmung. Es gibt uns ums Vergnügen und um nichts sonst. [...] Wenn die Unterhaltungen um die Tagesereignisse, um Vorschläge zu amüsantem oder skandalösem Eingreifen zu ermatten begann, war es Brauch, zu Spielen überzugehen. Zu Schreibspielen zuerst, dergestalt angelegt, daß die Gesprächselemente sichin der paradoxalsten Weisen gegenüberstanden; und daß die so von Anfang an abgebogene menschliche Kommunikation den beobachtenden geist zum größtmöglichen Abenteuer herausfordern mußte. Wir empfanden keinerlei verächtliche Vorurteile [...] gegenüber den Spielen aus der Kinderzeit

hei&co schrieb am 14.9. 2000 um 08:59:19 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 1 Punkt(e)

Frank Hartmann bezieht sich hier teilweise implizit auf einen sehr interessanten Artikel von Dieter Hoffmann-Axthelm, der die musikalischen Grundlagen der Kooperation am Ende freilich noch stärker betont: "Der Kooperationserfahrenheit des Arbeitsvermögens entspricht in der ästhetischen Produktivität zwar nichts Gleichlautendes, aber in dem Maße, in dem künstlerische Praxis Aktion wird, sie ihren Zielpunkt in der öffentlichen Handlung hat und nicht in einem Außerhalb der Produktion, des Zeitpunktes, des Autors und des Ortes liegendem Produkt, bildet sich eine Art Taktstraße heraus, die Aktionszeit. Diese Trasse organisiert gleichsam selber , wie beim musikalischen Improvisieren, die Zeiten, in die die Beiträge unterschiedlicher Autoren hineingehen können. Es ist, sobald die Zeitspannung hergestellt ist, immer schon etwas da.
Nur ist dieser Taktgeber in den bildenden Künsten kein reines Zeitmaß, sondern immer auch optisches Medium. Gegenstand sind die aktuellen Wahrnehmungsgewohnheiten: Schnitte, Beschleinigungen, Überblendungen, Gleichzeitigkeiten und Zeichenabstraktionen der alltäglichen Wahrnehmung. Foto, Film, Video, Computerfilm bringen sie nicht hervor, aber stellen sie dar, treiben sie voran, spitzen sie zu. Wir sollten die optischen Medien nicht überschätzen. Subjekt ist, bei aller Unterworfenheit unter Taktverfahren, noch immer die Wahrnehmung. Kooperation heißt, seit ihrer Erfindung, rhythmisierte Wahrnehmungszeit. Nicht neutralisierte optische Signale, sondern Lieder waren ihre ersten Taktgeber. Aus der Arbeitskraft ausgetrieben, kehre die Kooperation, so sie wieder ästhetisch würde, nur zu ihren Anfängen zurück.» Hoffmann-Axthelm, Dieter, «Kunst und Kooperation", in: Künstlergruppen. Von der Utopie einer Kollektiven Kunst, hg. v. Florian Rötzer, Kunstforum, Bd. 116, 11/12 1991, S. 154-159, hier: S. 159.

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