Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 22, davon 22 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (31,82%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.6. 2000 um 01:25:03 Uhr schrieb
hei+Co über kollaboration
Der neuste Text am 3.10. 2024 um 13:16:04 Uhr schrieb
gerhard über kollaboration
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 9)

am 4.6. 2009 um 12:01:30 Uhr schrieb
Rufus über kollaboration

am 3.10. 2024 um 13:16:04 Uhr schrieb
gerhard über kollaboration

am 14.6. 2002 um 23:05:40 Uhr schrieb
Erdbärbel über kollaboration

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kollaboration«

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:29:30 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 2 Punkt(e)

CADAVRE EXQUIS. - Spiel mit gefaltetem papier, in dem es darum geht, einen Satz oder eine zeichnung durch mehrere Personen konstruieren zu lassen, ohne daß ein Mitspieler von der jeweils vorhergehenden Mitarbeit Kenntnis erlangen kann. Das klassisch gewordene Beispiel, das dem Spiel seinen Namen gegeben hat, bildet den ersten Teil eines auf diese Weise gewonnen Satzes: Le-cadavre-exquis-boira-le-vinnoveau ... (Der köstliche Leichnam -trinkt-den-neuen-Wein). [...]
Was auch immer dabei herauskommen mochte, sie [die Kompositionen, HI] waren geprägt durch das, was ein Gehirn allein nicht hervorbringen kann, sie waren in weit hörerem Maße mit dem Vermögen des Abbiegens begabt, nach welchen zu streben die Poesie sich nie genug tun kann. " (André Breton: Le Cadavre Exquis, in: Patrick Waldberg: Der Surrealismus, Köln 1965, 87-89, hier: 87)

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:27:07 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 3 Punkt(e)

Aber es geht wirklich nicht um seichte Literaturproduktion, sondern die kriegserfahrenen Dichterrevolutionäre kamen nicht umhin, die Machtfrage zu stellen - pubertär, kindisch, kompromißlos, aber in Worten radikal, wie es eben ihre Art war. (Spätere Ein-, Austritte und in und Ausschlüsse aus kommunistischen Parteien gehören dann wohl eher zur 'Realpolitik' im Kapitel 'Literatur und Revolution' (ungeschrieben) ...).
»Und da von der Stärke des Widerstands, dem dieser Entwurf begegnet, der mehr oder weniger entschiedenen Aufschwung des Geistes zu einer endlich bewohnbaren Welt abhängt, wird man begreifen, daß der Surrealismus vor einem Dogma der absoluten Revolte, der totalen Unbotmäßigkeit, der obligatorischen Sabotage nicht zurückgeschreckt ist, und er sich einzig vom der Gewalt etwas verspricht. Die einfachste surrealistische Handlung besteht darin, mit Revolvern in den Fäusten auf die Straße zu gehen und blindlings soviel wie möglich in die Menge zu schießen.« (André Breton: Die Manifeste des Surrealismus, Reinbek bei Hamburg, 1968, 56)

hei+Co schrieb am 16.6. 2000 um 01:25:49 Uhr zu

kollaboration

Bewertung: 2 Punkt(e)

Apolinaire stirbt am Tage des Waffenstillstands. In die psychiatrische Anstalt, in die Breton (21) als Hilfsarzt abgeordnet ist, kommen täglich Geistesgestörte von der Front. Verrückte verschiedenen Grades. Die drei Freunde lesen gemeinsam wie elektrisiert das Werk »Der psychische Automatismus« des Psychiaters Pierre Janet (1859-1947): traumhafte Ideenassoziationen, Schweifenlassen der Gedanken, Schwebezustände zwischen Schalfen und Wachen, Traumananalysen ... umgehen die Kontrollinstanzen der Vernunft und lassen uns eintreten in die verborgenen Gedankenwelten ...
Breton (21) und Soupault (20) beschließen, ein Experiment einer solchen »automatischen Schreibweise« zu wagen: sie setzten sich eine Frist von acht bis vierzehn Tagen. Zunächst schreibt jeder ein Kapitel, die folgenden schreiben sie zusammen, wechseln sich ab. Eine Passage schreibt der eine, die folgende der andere. Manchmal sitzen sie sich gegenüber und vollziehen ein Frage- und Antwort-Spiel.
Das Manuskript »Die magnetischen Felder« wurde am 28. Januar 1983 von der Bibliothéque National für 150.000 Francs erworben.

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