Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 27, davon 27 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 18 positiv bewertete (66,67%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.10. 2006 um 21:25:47 Uhr schrieb
platypus über Heine
Der neuste Text am 18.5. 2024 um 15:40:23 Uhr schrieb
prallippiger Gerhard über Heine
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 11.10. 2006 um 12:25:27 Uhr schrieb
menschlicher Irtum über Heine

am 31.7. 2019 um 14:41:45 Uhr schrieb
Christine über Heine

am 31.8. 2008 um 20:57:34 Uhr schrieb
Christine über Heine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Heine«

platypus schrieb am 8.10. 2006 um 21:25:47 Uhr zu

Heine

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Wind zieht seine Hosen an,
Die weißen Wasserhosen!
Er peitscht die Wellen, so stark er kann,
Die heulen und brausen und tosen.

Aus dunkler Höh', mit wilder Macht,
Die Regengüsse träufen;
Es ist, als wollt die alte Nacht
Das alte Meer ersäufen.

An den Mastbaum klammert die Möwe sich
Mit heiserem Schrillen und Schreien;
Sie flattert und will gar ängstiglich
Ein Unglück prophezeien.

Alzheimer schrieb am 9.10. 2006 um 02:19:06 Uhr zu

Heine

Bewertung: 2 Punkt(e)

Heinrich Heine beliebte durchaus, auf einen groben Klotz einen (mindestens) so groben Keil zu setzen.

Als er von dem Dichter Graf Platen antisemitisch angegangen wurde, machte er genüsslich dessen Homosexualität öffentlich und insistierte mit böser Hartnäckigkeit darauf, bis Platen gesellschaftlich tot war und deshalb 1826 Deutschland verließ.

Der Stil von Heines Umgang mit Frauen war kaum weniger undelikat - wie bei vielen Schriftstellern hat auch Heines persönliche Integrität nicht immer ganz auf dem selben Niveau wie die Qualität einiger seiner literarischen Produkte gelegen.

Deichgraf schrieb am 8.10. 2006 um 22:58:32 Uhr zu

Heine

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Eine kleine Probe von Heines politischem Wischiwaschi hab ich ... neulich ... gefunden und großen Ekel dagegen gefaßt
»Er ist ein Dichter ganz und gar, aber nit eine Viertelstunde könnt' ich mit ihm leben...«

Eduard Mörike

Philipp schrieb am 11.10. 2006 um 12:36:46 Uhr zu

Heine

Bewertung: 1 Punkt(e)

Lebensgruss
(An Alexander, Pr. von W.)

Eine grosse Landstrass ist unsere Erd,
Wir Menschen sind Passagiere;
Man rennet und jaget, zu Fuss und zu Pferd,
Wie Läufer oder Kuriere.

Man fährt sich vorüber, man nicket, man grüsst
Mit dem Taschentuch aus der Karosse;
Man hätte sich gerne geherzt und geküsst,
Doch jagen von hinnen die Rosse.

Kaum trafen wir uns auf derselben Station,
Herzliebster Prinz Alexander,
Da bläst schon zur Abfahrt der Postilllon,
Und bläst uns schon auseinander.

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