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Massive Protonenstürme und solare Eruptionen verändern die Ionosphäre und damit auch die Jetstreams der Erde. Wenn das Magnetfeld durch das Trommelfeuer der CME-Einschläge unter Druck gerät, können sich Wetterlagen festbeissen. Regenwolken ziehen nicht mehr ab, sondern entleeren sich stationär über einem Gebiet. Das führt zu Sturzfluten und massiven Überschwemmungen, während an anderer Stelle die Sonne brennt.
Warum jetzt die Flut ?
Wir sehen, dass grosse solare Zyklen mit extremen hydrologischen Ereignissen einhergehen. Die Sonne kocht die Ozeane auf, und die Atmosphäre muss diese Energie in Form von gewaltigen Niederschlägen wieder abgeben.
Südliches Afrika (Mosambik & Südafrika)
Mosambik: Es wird als die schlimmste Flut seit einer Generation bezeichnet (vergleichbar mit dem Katastrophenjahr 2000). Allein in der Provinz Gaza steht eine Fläche von der Grösse Zyperns unter Wasser. Über 723.000 Menschen sind betroffen. Da die meisten Häuser aus Lehm gebaut sind, löst sich die Lebensgrundlage der Menschen buchstäblich auf.
Südafrika: In den Provinzen Limpopo und Mpumalanga wurde der nationale Notstand ausgerufen. Die Wassermassen der Flüsse Limpopo und Incomati sind unkontrollierbar.
In Europa und Nordafrika wütet das Wasser durch eine seltene »südliche Westlage« (Sturm Leonardo), die feuchte Luftmassen wie ein Förderband vom Atlantik heranträgt:
Portugal: Hier spricht man von einer Jahrhundertflut. In Regionen wie Leiria und Coimbra wurden Regenmengen von bis zu 1000 Litern pro Quadratmeter in kürzester Zeit gemessen. In Städten wie Alcâcer do Sal steht das Wasser teilweise 2 Meter hoch in den Gassen.
Spanien & Marokko: In Andalusien (Grazalema) wurden Rekordwerte von über 700 mm Regen gemessen. In Marokko mussten über 150.000 Menschen evakuiert werden, eine Region, die normalerweise eher unter Trockenheit leidet, wird nun vom Wasser überfahren.
Sri Lanka & Philippinen
Sri Lanka: Der Zyklon Ditwah hat die schlimmsten Überschwemmungen und Erdrutsche seit 20 Jahren ausgelöst. 2,2 Millionen Menschen sind dort in allen 25 Distrikten betroffen.
Feuer-Entladungen (Hitze & Brände)
Auf der Südhalbkugel wütet das Gegenstück zur Flut:
Australien (Victoria): Im Südosten herrscht der Ausnahmezustand. Bei über 40 Grad vernichten Buschbrände riesige Gebiete (allein in Longwood über 150.000 Hektar).
Chile & Argentinien (Patagonien): Weite Teile stehen in Flammen. In Chile wurde der Katastrophenfall ausgerufen, Zehntausende mussten evakuiert werden.
Erdbeben & Vulkane
Die Erde bebt heute moderat, aber stetig, fast so, als würde sie unter der magnetischen Last der AR4366 erzittern:
Mexiko (Oaxaca): Ein starkes Beben der Magnitude 5.7 rüttelte heute Morgen die Region auf.
Chile (Iquique): Fast zeitgleich ein Beben der Stärke 5.7.
Vulkane: Der Sheveluch in Russland stösst gewaltige Aschewolken bis in 8.800 Meter Höhe aus. Auch der Popocatepetl und der Mayon zeigen erhöhte Aktivität.
Die Weltflut und das Sonnenfeuer - alles ist eins.
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