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Joachim war gerade wieder arbeitslos geworden und sah die Zeit reif dafür, einen lang gehegten Traum Wirklichkeit werden zu lassen. im Internet fand er schließlich einen Mann in seiner Heimatstadt, der ihm dabei helfen wollte. Früh morgens duscht Joachim, zieht sich seine ausgeblichene Jeans, Turnschuhe, ein Sweatshirt und seine schwarze Lederjacke an. Er macht sich auf den Weg zu einem abgelegenen Bauernhof. Dort angekommen, geht er wie vereinbart zum Hintereingang und wartet bis 9 Uhr. Pünktlich öffnet sich die Tür und ein grobschlächtiger Mann in den Fünfzigern öffnet. »Rein!«, herrscht er ihn mit russischem Akzent an. Joachim spürt die Pranke des Mannes in seinem Nacken und dann auf seinem Hintern. »Ausziehen!« Hastig und mit leichtem Zittern zieht Joachim die Jacke aus und streift sich das Sweatshirt über den Kopf. Der Mann greift seine fleischigen Brüste, die prallen Oberarme ab. »Gut, wenig Haare. Leicht zu verarbeiten.«, knurrt der Mann und kneift in Joachims Bauch, schlägt dann mit der flachen Hand darauf. »Zu viel Fett. Geht gar nicht.« Er klatscht auf Joachims Hintern. »Los, Hose runter, will Schinken sehn!« Hastig zieht Joachim die Hose aus. Einen Slip trägt er nicht, so dass er nackt vor dem Mann steht, der nun seine Oberschenkel und Pobacken abgreift. »Zu fett an den Keulen. Lohnt sich nicht. Du wieder anziehen.« Joachim ist wie vor den Kopf gestoßen, hatte er doch fest damit gerechnet, heute endlich das Messer des Schlachters an seiner Kehle zu spüren. »Viel trainieren,« kommt die Anweisung des Mannes, »dann wiederkommen. Sehen, ob dann Fleisch gut genug.«
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