Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 12, davon 11 (91,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 3 positiv bewertete (25,00%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.9. 2008 um 17:47:14 Uhr schrieb
Gronkor über Marxismus-Leninismus
Der neuste Text am 15.6. 2024 um 09:59:36 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Marxismus-Leninismus
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(insgesamt: 6)

am 20.1. 2011 um 04:02:26 Uhr schrieb
Die Leiche über Marxismus-Leninismus

am 1.10. 2014 um 03:52:13 Uhr schrieb
Automatischer Cleaner über Marxismus-Leninismus

am 19.12. 2010 um 13:36:41 Uhr schrieb
Karli über Marxismus-Leninismus

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Marxismus-Leninismus«

baumhaus schrieb am 26.9. 2008 um 21:21:17 Uhr zu

Marxismus-Leninismus

Bewertung: 3 Punkt(e)

Als Jungpionier mit blauem Halstuch und Käppi (schreibt man das so?) auf dem Schulhof, frühmorgens, zum Appell. Die einzelnen Klassen standen Blockweise schön aufgereiht. Aus jeder Klasse, auch bei den Kleinsten, trat ein Sprecher hervor, der die Klasse »zum Unterricht bereit!« meldete. Neidische Blicke von den Kleinen hin zu den Älteren, die schon das rote Halstuch tragen durften: Die Thälmann-Pioniere. Die ganz Großen waren schon bei der FDJ.
Gemeinsam noch ein Kampflied singen. Irgendwas mit Frieden und Sozialismus. Später ging es dann mit der kleinen weißen Friedenstaube durchs Treppenhaus ins geschmückte Klassenzimmer, bestens motiviert: Bereit, über den Segen des Marxismus-Leninismus zu lernen. Alle anderen Länder sind unsere Freunde, ob die Menschen dort gelb oder schwarz aussehen - es spielt keine Rolle. Nur die Faschisten, insbesondere die BRD und die USA, die verachten wir. Die wollen immer nur Krieg und unseren schönen Frieden kaputt machen. Für die unsere Eltern und Großeltern - alles einfache Arbeiter - mit ihren Fäusten gekämpft haben. Ja, wir sollten unsere Eltern ehren. Deshalb tragen wir als Jungpioniere auch selbstverständlich alten Damen die Einkaufstasche nach Hause, sammeln Papier und Flaschen, damit unsere Heimat schön sauber aussieht.
An einem Montag fehlt ein Junge. Er hatte blonde Locken und hieß Roy. Roy - was für ein dummer Name. Seine Eltern seien »nach dem Westen abgehauen«, berichtet Fräulein Müller - unsere Lehrerin - mit sehr, sehr ernster Miene.
Ich frage mich, wie man denn nur nach dem Westen abhauen kann. Dort sind doch die Faschisten, die Krieg wollen.

Gronkor schrieb am 26.9. 2008 um 17:47:14 Uhr zu

Marxismus-Leninismus

Bewertung: 2 Punkt(e)

Irgendjemand schlaues sollte sich mal daran machen, eine marxistische Mystik zu entwickeln. Ein so religiöses System wie der Marxismus braucht einfach auch eine gescheite Esoterik.

Ich würde vorschlagen, man fängt mit der Engels-Meditation an.

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