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diese Beobachtung die mir bei Bachs dreistimmigen Inventionen geschah, nämlich ein wohlklingendes interessantes stück zu spielen und dabei überhaupt niemals irgendeine Vorschrift zu beachten sondern nur rein geometrisch vorzugehen, nur halb und ganztonschrott und hoch und runter rechts und links und der springende punkt zur erhöhung des herunterregnens neuer einfälle nun mein herr ich würd emich nie duellieren aber sollte der schrott nicht wertstoffe enthalten und ob nun das eisen oder das gold im schrott die besten sind, wollte sagen, diese Beobachtung daß also die Vorzeichnungen gar keine rolle spielen und natürlich wo es gerade geht auch eingehalten werden wer wäre ich denn dem bach anders zu spielen als er es schreibt nein das ist schon ganz perfekt und man muß nicht einen ton ändern aber man will ihn ja auch mal flüssig spielen können und da ist da die wiedergabe der genau originalnotirung eher ein sonderfall wenn es glückt, aber wie geht man eben mit den vielen anderen will sagen unebenheiten um, geschmeidig bleiben, die hände blitzschnell jedoch in größter ruhe die führung übernehmen lassen ganz auf jeden kleinsten impuls vertrauen auf die noten schauen und jenen blick aufsuchen der alles zugleich sieht
und es kann bei übung das gefühl jeden ton zu trffen und sie klingen gut und man merkt man ist ganz wo anders als geschrieben steht und erschreckt und kann nicht weiter das ist eine zu erfahrende phase und doch geht es weiter man traut sich auch selbstgemachte pausen nun zu kleine erneute anfänge
aber was ich sagen wollte, am ende, da kommt dieser Jubel von ich habe etwas gefunden, ich habe gefunden, das die töne ganz egal sind, wenn die sache eine mindestens zweistimmigkeit besitzt, wenn also zwei hörbar ein duett singen, dann sind die töne die sie benutzen und die kleinen melodiefragmente ganz gleoichgültig in ihrer TONART oder jeder Ton zählt und es ist Dialaog und der fesselt durch bloßes dasein, aber dazu müssen hände kommen das zu können.
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