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Der pornografische Kunstpimmel und die geheimnisvolle blaue Ledertunte
Ohne zu überlegen fuhr ich meinen dunkelroten Fiat Bravo in die verkehrsberuhigte Zone. Ein kurzer Blick auf den Tacho zeigte mir, daß ich mehr als 15 km/h zu schnell fuhr, aber mein Termin war mir wichtiger als ein blöder Strafzettel. Ein paar Meter vor Ende der Straße sah ich den Polizeiwagen. Tatütata! Meine Oma Eusebia hält mich für sehr gefährlich und droht damit, mich an den Wolf zu verfüttern. Der Spion betrat das Zimmer. »Du bist also die Sekretärin, die mich verraten hat. Das gibt eine Strafe, wie du sie noch nicht kanntest.«
»Der junge Mann glaubt, er sei Statist in einer Theater-Vorführung«, lacht Sabine, die 35jährige Geschäftsführerin des Hotels, während das auschließlich weibliche Publikum gebannt verfolgt, wie die rassigen Indianerinnen den Gefangenen zu einem lasziven Tanz auffordern. Die gut gebauten halbnackten Körper der beiden Schwestern, die sich mit den wöchtentlichen Vorführungen im Hotel ihr Tourismus-Studium in der Hauptstadt finanzieren, glänzen im Scheinwerferlicht. »Ihre Vorfahren waren gefürchtete Kannibalen«, erklärt Sabine mir augenzwinkernd.
Polizeihauptkommissar Kessler war entsetzt: »Herr Richter, das hätte ich nie von Ihnen gedacht. Ich werde persönlich für ihre Kastration sorgen.«
Der Po glühte wie eine Halloweenlaterne. Aber was machte das schon. Sie hatte ja ein Höschen an.
So, jetzt war Rüdiger reif für den Kochtopf. »Wir skalpieren ihn«, sagte die Häuptlingstochter.
Oft ging ich zum Klavierunterricht. Dort machte ich Musik. Die Lehrerin meinte: »Der Fliegendreck, das sind die Noten!« Wie die neueste Ausgabe des japanischen Videospielmagazins Dengeki PlayStation Magazine enthüllt, handelt es sich bei Criminal Girls um ein Top-Down-Rollenspiel, in dem es vornehmlich darum geht, »unartige Mädchen zu bestrafen«. Derer sieben befinden sich in einem Gefängnis, dessen Umgebung bei näherer Betrachtung wohl die Hölle darstellen soll. Jedes der Mädchen repräsentiert eine der sieben Todsünden. Die Aufgabe des Spielers soll es sein, durch gezieltes Versohlen der Mädchen-Hintern die gescheiterten Existenzen zu rehabilitieren. Verhalten sich die jungen Damen dagegen vorbildlich, darf es auch schon einmal eine Massage sein. »Du ungezogenes Mädchen«, sagte er. »Du wiederholst dich, alter Sack!« Dem Finderkicker war es peinlich, und er verschwand.
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