Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 97, davon 88 (90,72%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (31,96%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 1.12. 1999 um 23:23:32 Uhr schrieb
chemical sizta über Hippie
Der neuste Text am 5.10. 2019 um 22:36:39 Uhr schrieb
Schmidt, Dr. über Hippie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 25)

am 9.4. 2005 um 10:29:32 Uhr schrieb
LUCA über Hippie

am 16.2. 2007 um 17:01:00 Uhr schrieb
Yadgar über Hippie

am 4.10. 2002 um 14:53:51 Uhr schrieb
Gronkor über Hippie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Hippie«

Arne schrieb am 3.3. 2001 um 20:05:39 Uhr zu

Hippie

Bewertung: 9 Punkt(e)

Anno 78 im Auhof Kino.
Unmittelbar davor sah ich einen harmlosen Unfall zwischen einem Volvo und einer Hippie-Ente.
Volvo hatte nix, Ente lag seitlich, Hippies kletterten raus und lachten eine Viertel Stunde.

Christoph schrieb am 24.2. 2000 um 13:44:42 Uhr zu

Hippie

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wer weiss nicht, was ein Hippie ist? Jeder Mensch sollte schon bald nach seiner Geburt mit diesem Begriff angereichert werden, die dies es nicht wurden, sollten sich schämen...

Jakob the dark Hobbit schrieb am 8.6. 2002 um 22:00:17 Uhr zu

Hippie

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mir hat mal in der Schule jemand, als ich aufpasste »Wir beobachten dich Tod den Hippies« ins Hausaufgabenheft geschrieben. Man hat auch schon meine Bank mit »Stoiber« beschmiert. Diese albernen Geister (»kindlich« schreibe ich nicht, ich habe eine zu hohe Meinung von Kindern und will sie nicht diskriminieren), und das in der 10. Klasse.

mcnep schrieb am 14.12. 2003 um 00:32:08 Uhr zu

Hippie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Im Radio war kürzlich der Bericht über ein Kunstprojekt der Stadt Leipzig, 'Augenpost' betitelt. Hierbei werden, eine nicht ganz neue Idee, Ampeln, Laternenpfähle und ähnliche Freiflächen mit Plakaten behängt, auf die eine 22jährige Musikerin und ein paar Mitstreiter Gedichte geschrieben haben, als Ruhepunkte in der Alltagshektik. Ich kann mich nicht mehr an die vorgetragenen Texte erinnern, es war jedenfalls alles schwer reimlos und gegenwartsbezogen, eines endete mit »in meiner jackentasche sind tabakskrümel«. Befragt, ob sie auch schon negative Reaktionen auf diese Plakatierungsaktion erfahren hätte, erwiderte die Iniatorin in mühsam gefaßtem Sächsisch, da hätte schon einmal jemand 'Hippiekacke' druntergeschrieben. Das fand ich sehr lustig, hatte ich doch eine halbe Minute zuvor genau den selben Kommentar zu dieser Aktion abgegeben.

Yadgar schrieb am 19.3. 2009 um 17:08:49 Uhr zu

Hippie

Bewertung: 1 Punkt(e)

Irgendwann um 2000 herum hatte ich “The Big Pink”, ein Dokumentarfilm über das Leben einer Hippie-Familie von den 60ern bis zur Gegenwart auf arte gesehen… und mein Eindruck war seinerzeit, dass da ein Leben von Upperclass-Bohèmiens erzählt wurde, das mit dem Alltag nicht nur der westdeutschen Durchschnittsbevölkerung, sondern auch westdeutscher Durchschnitts-Hippies nicht viel zu tun hatte. Die meisten 70er-Jahre-Langhaarigen mit der Sehnsucht nach dem großen wilden Leben dürften kaum jemals weiter als bis nach Amsterdam gekommen, von denen, die es doch nach Kabul, Goa oder Katmandu geschafft hatten, gingen nicht wenige unterwegs oder am Ziel an den Folgen mangelnder Reisevorbereitung und/oder exzessivem Drogenkonsum jämmerlich zugrunde… und diejenigen, die durchkamen und halbwegs heil nach Hause zurückkehrten (die jahre- bis jahrzehntelange Globetrotter-Ausflippe auf never come back als gängige Praxis ist auch so ein Mythos, der der empirischen Überprüfung nicht standhält - auch damals dauerten Semesterferien nur ein Vierteljahr, und Industriellen-Väter, die lieber eine Überweisung nach der anderen Richtung Hindukusch schickten, als sich zuhause mit den rebellischen Blagen herumzuschlagen, dürften auch die Ausnahme gewesen sein…) hatten viel zu oft von wenig anderem als Schwarzem Afghan und Hepatitis zu berichten, jedenfalls hielt sich das unvoreingenommene Interesse an den bereisten Ländern und Kulturen eher in Grenzen, man bereiste im Grunde die schon vorher liebgewonnenen Freak-Klischees über eben diese Länder, Karl May meets Hermann Hesse meets George Harrison (was jetzt nichts gegen Hermann Hesse sein soll).
Und dann natürlich diese haarsträubend naive Vorstellung, dass Geld überhaupt keine Rolle spielte, dass man einfach nur 100 Mark zusammenkratzen, eine Jeans zum Wechseln in den Rucksack zu packen brauchte, an die nächste Autobahnauffahrt, Daumen in den Wind und ab ging die Morgenlandfahrt - spätestens in Afghanistan war dann Schnorren und Klauen angesagt, sowohl untereinander als auch bei den Einheimischen, in den damaligen Alternativ-Reiseführern à la “Der billigste Trip nach Indien” oder “Tips & Tricks für Tramps & Traveller” (rororo, Reihe “anders reisen”) werden ja auch umfassend Anregungen dazu gegeben…
Ich (Jahrgang 1969, aus Köln) habe selbst viel zu lange an diese Hippie-Romantik geglaubt - mit dem Ergebnis, dass ich auch nie weiter als bis Amsterdam gekommen bin, schon für den Interrail-Trip nach Marokko war ich zu eskapistisch und verträumt, als dass ich mich rechtzeitig um eine ausreichende Einkommensquelle bemüht hätte (und abgesehen davon auch zu sehr auf ausgerechnet!!! Afghanistan als Sehnsuchtsziel fixiert, aber das ist eine andere Geschichte). Aber dieses Problem hatte ich wohl nicht alleine - als Student in den 1990er Jahren war ich immer wieder Altersgenossen begegnet, die sichtlich an dasselbe Illusionsgestöber glaubten (”warum fährst du nicht einfach?”) und/oder sich bereits erfolgreich aus der Wirklichkeit davongekifft hatten…
Es war der Film “Ein Traum von Kabul”, gedreht Mitte der 90er zwei deutschen Dokumentarfilmemachern, der mir die letzten Illusionen hinsichtlich der damaligen Überland-nach-Indien-Hippieszene nahm: Matzka und Rennert kontrastierten Filmmaterial aus “Kabul” von Johannes Schaaf (1972) mit Aufnahmen aus dem bürgerkriegszerstörten Afghanistan 20 Jahre später. Zu sehen waren unbedarfte Jugendliche, die Beatleslieder grölend auf Pickup-Ladeflächen durch die Oase von Herat karriolten, die in Kabul konfus in der Gegend herumrannten ohne wirklich zu begreifen, was sie denn hier nun eigentlich wollten; eine 19jährige Drogenprostituierte mit ihrem zweijährigen Sohn, gezeugt von einem anonymen afghanischen Freier (ein Jahr später war sie an einer Überdosis gestorben, von dem Kleinen fehlte jede Spur), schließlich ein schwer hepatitiskranker Freak, der unter Tränen erzählte, dass ihm die deutsche Botschaft nicht die Heimreise bezahlte und er wohl in Kabul sterben müsste…
Und auch die meisten anderen Reiseberichte aus jener Zeit, die ich im Laufe der Jahre im Internet fand, beschreiben hauptsächlich Banalitäten - nervende Zoll- und sonstige Bürokratie, Kabulitis und Delhi Belly, dazwischen zieht man sich selbstredend alle möglichen legalen und illegalen Drogen rein, dass es einem über kurz oder lang wirklich wie “Ballermann für Hippies” (Spiegel 2/1998) vorkommt,,,

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