Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hippie«
mcnep schrieb am 4.10. 2003 um 08:27:33 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eben aus einem unschönen Traum erwacht: Ich will zu einer Kulturveranstaltung (Lesung oder Konzert), die im McDonalds auf der Graf–Adolf–Straße stattfinden soll. Auf dem Weg dorthin komme ich jedoch kaum vorwärts, da die Straße übersät sind mit Stühlen zahlloser Straßencafes. Es sind aber nicht die üblichen Mono–Stapelstühle, sondern klobige, altmodische Holzstühle und –Sessel aller Stile und Epochen, mehrheitlich jedoch der Zeit des GelsenkirchenerBarocks. Während ich mich da durchquetsche, höre ich die ganze Zeit einen rhythmisch betonten Sprechgesang: Das ist die Hippiebewegung, ist die Hippiebewegung, ist die Hippiebewegung...
Keine konkrete Erklärung oder Bezugnahme für diesen Traum, mir jedoch auch aufgrund peristaltischer Unpäßlichkeit geschworen, nie wieder als Nachtmahl den Westernbohneneintopf von Plus zu essen.
rbb24.de schrieb am 16.4. 2019 um 10:49:42 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Sie sehen aus wie Hippies und Öko-Aussteiger und lassen sich in ländlichen Regionen nieder. Manche von ihnen laufen das ganze Jahr barfuß herum, denn sie wollen den Kontakt zu Mutter Erde nicht verlieren. Doch was nach harmloser Esoterik klingt, ist auf den zweiten Blick eine rechte Siedler-Bewegung, die sich in Deutschland ausbreitet. Bundesweit gibt es nach Recherchen des ARD-Politikmagazins »Kontraste« 17 so genannte Familienlandsitze, vier davon liegen in Brandenburg. Hier ist die so genannte Anastasía-Bewegung besonders aktiv.
In Grabow bei Blumenthal (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) etwa versucht das Ehepaar Krause gleich ein ganzes Dorf zum »Goldenen Grabow« zu machen. Und sie haben leichtes Spiel, denn die Einwohnerzahl in der strukturschwachen Region geht seit Jahren zurück. In Grabow sind noch 240 Einwohner übrig geblieben, vormals waren es mehr als doppelt so viele. Die Krauses haben hier einige Grundstücke aufgekauft.
Ortsvorsteher Werner Goldmann ist glücklich über den Zuzug. Es seien leerstehende Häuser aufgekauft worden, die jetzt bewohnt würden, sagt er. Es seien junge Leute nach Grabow gekommen. Besonders freut sich Goldmann über die Unterstützung durch die Anastasía-Bewegung bei Dorffesten.
Deren Ziel in Grabow ist eine Selbstversorgersiedlung mit einer eigenen Schule, so steht es auf der Webseite, und so hat die Anastasía-Bewegung das auch dem Ortsvorsteher gesagt. In der Schule sollen die Kinder in der Gedankenwelt der Gemeinschaft großgezogen werden.
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