Kompliment
Bewertung: 10 Punkt(e)Geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.
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| Der erste Text | am 25.1. 2000 um 18:53:20 Uhr schrieb Stöbers Greif über Kompliment |
| Der neuste Text | am 20.6. 2020 um 13:39:39 Uhr schrieb Christine über Kompliment |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 19) |
am 3.11. 2018 um 06:58:08 Uhr schrieb
am 21.5. 2007 um 17:53:12 Uhr schrieb
am 23.4. 2010 um 12:41:24 Uhr schrieb |
Geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.
Ein Kompliment hat mich vor knapp einem Jahr den Job gekostet. Ich hatte mich nett mit einer Kollegin unterhalten und sie dabei zwei Jahre jünger geschätzt, was diese als Anmache interpretierte. Tags darauf schwärzte sie mich beim Chef an – wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz! Meinen Job, den ich fast drei Jahre gemacht hatte, war ich damit los und bin immer noch arbeitslos. Nur wegen dieser Schlampe.
Fazit: Von Frauen habe ich endgültig genug, und ein Kompliment wird ganz bestimmt keine einzige mehr von mir erhalten!
Ich habe ihr so viele gemacht, mit diesem gewissen Unterton, lächelnd, leise, immer dann, wenn sie nicht damit gerechnet hätte. Etwas später sagte sie mir, sie sei frisch verliebt. So ist das Leben.
Fabmaunz schrieb am 20.8. 2000 um 17:40:03 Uhr über »Kompliment«:
»Das Gegenteil von Kompliment ist die Rüge, so glaube ich.Man sollte Komplimente öfter verteilen als Rügen.«
Nun, ich bin der festen überzeugung, daß man Rügen überhaupt gar nicht verteilen, sondern lieber einfach in der Ostsee liegenlassen sollte.
Ich habe immer etwas Hemmungen, mal ein Kompliment zu machen, weil ich fürchte, der/die andere hält mich für aufdringlich.
Deshalb mache ich meistens nur bei guten Freunden welche. Um sie aufzubauen, ihnen Mut zu geben, zu zeigen, wie sehr ich sie mag...
Früher haben mich Komplimente immer verlegen gemacht, und ich habe sie abgestritten. Heute bedanke ich mich und freue mich drüber.
m schrieb am 19.3.2002 um 23:07:10
»das brot einer beziehung«
nach längerem nachdenken bin ich zu dem entschluss gekommen, dass liebe und vertrauen das brot einer beziehung sind
- komplimente geben jedoch den geschmack dazu
(ida)
Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass viele Leute dieses Wort mit unehrlicher Schmeichelei gleichsetzen. Komplimente sind für sie scheinbar berechnende Schleimereien.
»Ich bin süchtig nach Komplimenten!« ist ein oft gehörter Satz.
Früher habe ich gerne Komplimente gemacht, wenn ich etwas bei jemandem bewundert habe und heute verkneife ich sie mir. Ich bin ein Nostalgiker, was die Komplimentekultur betrifft. Ich wünsche sie mir zurück - wie Manschettenknöpfe, Höflichkeit, Unschuld, den Gebrauch des Semikolons und den Glauben an die göttliche Liebe.
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