Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Plumpsklo«
dasNix schrieb am 12.6. 2002 um 18:14:34 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Tante Lotte hatte eines auf ihrem Bauernhof.
Das plumpste so 4 bis 5 Meter runter.
Im Winter pfiff es einem von unten hinten rein,
was die Sitzungen beschleunigte.
Geruchsbelästigung gab es keine.
Im Sommer nistete meistens ein Wespenvolk im Häuschen,
was aber nicht lange währte.
Denn Tante Lotte beförderte das Gehäuse postwendend in den Abgrund.
Es machte ihr nichts aus,
wenn sie mal gestochen wurde.
Onkel Wolfgang mußte das Plumpsklo so ein bis zweimal im Jahr leerpumpen und auf die Felder verteilen.
Im Häuschen war ein Fenster,
da konnte man rausschauen und den Hühnern beim fi.... und ka.... zugucken.
Für Unterhaltung war gesorgt.
Die Sicht ging über die Felder bis zum Wald.
Außerdem war das Klopapier auch sehr interessant.
Es war aus altem Zeitungspapier geschnitten
und man fragte sich immer,
warum man von dieser Nachricht noch nichts gehört hatte.
War sehr informativ, dieses Plumpsklo.
Nu ist Tante Lotte tot (ein wahrer Verlust)
und ich habe keine Möglichkeit mehr
die Annehmlichkeiten ihres Plumpsklos zu genießen.
Seither ist die Welt wieder ein Stückchen ärmer, härter, ja schlechter geworden.
Ich hoffe, sie wurde für ihr Wirken erhöhrt.
Sie hatte tatsächlich ein Paradies auf Erden geschaffen,
wenn auch nur vorübergehend.
Tja, heute bleibt mir nur noch der BlasterSumpf.
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