Ich backte gerade einen Hefekuchen mit wenig Zucker und wollte meine seit zwei jahren abgelaufenen Mandelmehle, an die hundert Gramm blos, im teig einarbeiten. Das ging auch, ich kostete das zwei Jahre alte Mandelmehl und es schmeckte nicht ranzig. So dachte ich dann, als ich ein nur seit einem jahr abgelaufenen Rest von gestifteten Mandeln fand, die werden wohl auch gut sein und streute sie oben auf den teig der Schon in der Form war und nur noch aufgehen sollte ohne sie vorher zu kosten. Das war ein fehler. ich, neugierig, pickte dann doch einen oder zwei mandelstifte vom teig wieder herunter und kostete sie, und die waren sehr ranzig. Nun lagen sie aber auf dem teig obendrauf zum Teil noch locker und klebten nicht wirklich fest, aber zum Abklauben waren es recht viele und man hätte sich auch die Finger klebrig gemacht. ich habe dann die ganze Form genommen, dachte, der teig ist ganz gut in der Form verankert und hält einen kleinen Sturz schon aus und habe die Form mit dem teig dann kopfüber kurz über das leere saubere Waschbecken gehalten (was immer leer und sauber ist genau für solche Fälle), dachte, alle mandelstifte fallen einfach runter, der teig bleibt schon in der Form, aber flatsch hats gemacht und der Teig lag längs platsch in der Edelstahlspüle. ich greif den sofort und bugsier ihn sofort wieder in die Form. Denke, wie gut, daß ich meine Spüle immer so sehr sauber halte, aber insgesamt war es doch eine fehlleistung. Ich hätte den teig etwas mehr unterstützen sollen mit den Fingern. Ihm einen Halt geben. Damit er nicht so platsch, in die Spüle platscht. Er ist dann später aber trotzdem aufgegangen und ließ sich backen. Bei Fehlleistungen kann eine saubere Spüle gut helfen. Wenn da dreckiges gecshirr oder seife drin gewesen wäre, nicht auszudenken, der ganze Teig futsch. das wäre dann eine echte Fehlleistung gewesen. So hat die saubere Spüle meinen teig retten können.