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die bekannteste Knatterstimme im alten Niederwalluf war die Frau Scharhag in der alten Hauptstraße die einen kleinen Edeka führte. Dieser Edeka war wirklich sehr klein, in etwa so große wie der kleinste Türken- oder Afghanenladen in Wiesbaden aber er hatte alles. Sogar frische grüne Bohnen und Bohnenkraut. Das findest Du heutzutage selbst im großen Supermarkt nicht oft. Ich hatte keine Zeit zu denken denn ich mußte dauernd die drei lebensmittel die ich für Oma dort einkaufen sollte aufsagen um sie nicht vergessen zu können und trotzdem ist auch das ständige Aufsagen nicht vor dem plötzlichen Vergessen gefeit, es kam vor, und es kommt auch heute noch vor daß ich dieses ständige vor mich Hin- Aufsagen bemühe, nachts im bett zum beispiel wenn ich zu müde zum Licht anmachen und Wort aufschreiben bin das mir soeben eingefallene Wort aber merken möchte, was habe ich nicht alles an memotechniken versucht, aber keine chance, gleich ob ich mir die anzahl buchstaben merke, den anfangsbuchstaben, die stellung des Anfangbuchstabens im Alphabet, den Klang, den nächsten gegenstand den ich zu dem Wort assoziiere, die bildliche Darstellung des Wortes, welche Lage, welchen zeitraum, welches Alter, welches ereignis ich mit dem Wort verknüpfe, Herr Scharhag schenkte mir manchmal eine Banane und stand nur immer da im geschäft herum und half alten leuten ihre Sachen im Einkaufskorb verstauen. War sozusagen die Hilfreiche Hand hintzer der kasse. Während seine Frau wie eine Maschone ratterte, schwer unterscheidbar vom Rattern der registrierlasse, solch eine monotone gleichbleibende Stimme hatte sie. Carolin erionnert mich ein wenig an sie. Irgendwie völlig unbeteiligt dem geschehen gegenüber. Man sagte daß der alte Scharhag soff. Aber freundlich zu Kindern sei.
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