Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Apathie«
Mäggi schrieb am 18.10. 2003 um 22:25:07 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
erstaunlich, wieviele dinge ich eigentlich nicht mache. ich meine jetzt nicht diverse erledigungen, die man immer vor sich her schiebt. es ist ja wohl normal, das nicht zu machen. ich spreche von den dingen, die ich für mich machen sollte, rausgehen, kultur oder frische luft und sonne schnappen, leute treffen. aber wenn ich mich nicht selbst drauf festnagle, i.e. mit jemand ausmache, wohin zu gehen, mache ich das einfach nicht. ich kucke in das lokale veranstaltungsmagazin, denke mir, wow, das interessiert mich, und spätestens eine halbe stunde vorher habe ich plötzlich etwas ganz wichtiges zu tun, computerspielen, blastern o.ä. ich werde langsam immer unmotivierter, vielleicht habe ich auch noch gerade geheizt und draußen ist es kalt. ob ich etwa gar in meinem leben schon auf genug konzerten war? schon oft genug im kino? schon zu viele biere in den immer gleichen kneipen? oder kommt das alles mit dem alter???
E256 Sagesätze schrieb am 5.6. 2003 um 17:02:39 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
ein konkretes gefühl der zwischenmenschlichen gewaltanwendung. wie dieses aggressionsbefreiungsspiel, wo sie alle auf einen einschlagen, der ne matratze um den bauch hat.
apathie ist bei mir etwas intuitives, gefühltes. es überkommt mich und lässt mich nicht wieder los. aber das ist übertrieben. normalerweise merkt man früher oder später, dass dieses magengefühl lügt.
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