Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hyperdis«
maschine schrieb am 17.9. 2000 um 22:01:09 Uhr zu
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Schriftsteller-schreibendeMaschine
Da ja die Kybernetik lern-fähige Maschinen konstruiere, wäre es durchaus denkbar, daß die literarische Maschine später ihre eigenen Codes in Unordnung bringe. »Um die Kritiker zufriedenzustellen, die nach Entsprechun-gen zwischen literarischen und historischen soziologischen, ökono-mischen Tatsachen suchen, könnte diese Maschine die eigenen stili-stischen Entwicklungen den Änderungen bestimmter statistischer Indices der Produktion, des Einkommens, der Rüstungsausgaben, der Verteilung von Entscheidungskompetenzen angleichen..« (Kybernetik, 15).
Der aufmerksame Leser wird die Pointe dieses Gedankenspiels spätestens ahnen, wenn Calvino diese Spekulationen mit - wie er ihm süffisant versichert- FRÖHLICHER MIENE vorträgt, statt in die Klageschreie seiner Schrifstellerkollegen einzustimmen: im Prozeß des Schreibens zersplittere sich der Autor in verschiedene Produktionsfiguren:»Der Schriftsteller, so wie er bis jetzt gewe-sen ist, ist bereits eine schreibende Maschine, das heißt, er ist es dann, wenn er gut funktioniert..«(Kybernetik, 17)
Schriftsteller&Producer schrieb am 12.12. 2003 um 22:41:32 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
So etwas habe ich nie wieder gemacht. Ich habe extra spitz gestochen und nicht rumgeritzt. Die Narbe ist ganz klein geworden. Und die, an die ich mich damals gewandt hatte, die haben wegen dem schönen Armreif auch nichts gemerkt. Zu denen hatte ich ohenhin kein Vertrauen. Diagnostiker, dazu noch schlechte. Die nur die Informatiuonen sahen. Die sich nicht ein bisschen überlegten, dass das alles ein Mensch war, einer der gerade jetzt vor ihnen stand, der jetzt kam und Hilfe brauchte. Sie hätten mich einsortiert, und wenn ich in die Schachtel stationär gepasst hätte, dann hätten sie mich darein getan. Notfalls gegen meinen Willen?! Ich habe denen nicht ein bisschen getraut. Ich habs versucht. Sie haben es nicht gerechtfertigt. Und sie haben es nicht gemerkt., Ich war sogar besonders fröhlich, ich wurde als Spontanheilung eingeordnet. Was eine Dummheit, wirklich, man sollte meinen.... aber man meint eben nur. Diese Menschen haben von anderen Menschen anscheinend oft npoch weniger Ahnung als andere.
hei+co schrieb am 23.6. 2000 um 13:22:15 Uhr zu
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Wissenschafts-Techniken
Keine Wissenschaft ohne Technik, ohne Maschinen, vor allem nicht ohne [...] Universalwerkzeuge[...], da sie vom Werkzeug die Effezienz und vom Universellen die Wissenschaftlichkeit geerbt haben: die Computer. jeder glaubt und hat tausend Gründe zu glauben, daß ihre Erfinder - von Leibniz und Pascal bis zu Turing und von Neumann - sie fertig im Kopf hatten, ehe sie darangingen, Prinzipien, Geräte und Programme zu entwickeln. Nein. Wer forscht, weiß nicht, sondern tastet sich forwärts, bastelt, zögert, hält seine Entscheidungen in der Schwebe. [...]
In Wirklichkeit ist es mit ihm wie mit allen Akteuren dieses Buches - den individuellen und den kollektiven, den materiellen wie den intellektuellen, sie sind nur Darsteller seiner Verzweigungen und seines schwankenden Netzes. (35)"
(Michel Serres: Vorwort, in: Michel Serres (Hg.): Elemente einer Geschichte der Wissenschaften, Frankfurt/Main, 1994, OT: Paris 1989, 11-38; hier: 35)