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Der geheimnisvolle Bordolinho in der Weichzellenresidenz will mal eben wollen
Mit 14 Jahren lebte ich in einem Internat in der nähe von München. Eines Tages rief mich der Direktor zu sich. Eigentlich arbeitete sie schon lange darauf hin, einen anderen Posten zu erhalten, möglichst in der Burg, da sie wußte, daß die Arbeit dort nicht gar so hart war und sie auch eine bessere Unterkunft und etwas mehr Lohn erhalten würde. Wäre sie weiterhin fleißig gewesen, hätte sie nur zu warten brauchen, bis ein Platz frei wurde, denn sie hatte in den vergangenen Monaten oft Lob erhalten und wusste, daß der Graf dies mit einer besseren Position belohnen würde, sobald sich die Gelegenheit bot.
Die Kaltmamsell war reif für einen Strafstoß, denn sie hatte das Essen wieder versalzen. »Jetzt bist du reif«, sagte ich.
Ich hatte einen kleinen Hauruck in mein Gummihöschen eingebaut. Bernhard wusste jedoch nichts damit anzufangen. »Ist das dein Gummi?« fragte er. Ich stutzte. Ihre Mutter war eine hellhäutige Tuareg, also Berberin. Zénébou: Eine herrliche Mischung. Nach den Besprechungen gingen wir noch essen, wobei sie mir von einem anderen möglichen Geschäft erzählte, das für mich sehr interessant sein könnte, ob sie mich dafür besuchen könnte? Mutti legte den kleinen Rüdiger ins Kuschelbettchen. »Morgen kommt die Müllabfuhr, dann holen dich die Engelchen!« Das Ärschlein brannte wie eine Filterzigarette.
Ich war immer eine böse Göre. Meinem Zeichenlehrer fasste ich dann und wann an seinen Pinsel. Er nahm sofort das Rohrstöckchen zur Hand. »So, jetzt zeichne ich ein Bild von Pik-Asso!« Der Hintern einer Oma ist wie ein Gemälde von Chagall. Rote Streifen und blaue Streifen. Rüdiger war so klein, dass er mühelos in einen Kugelschreiber passte. »Mein Kleiner, sei artig, sonst kommt die Muddi und dann geht's zum Tierarzt!«
Bei mir war es ähnlich, mich würde interessieren, warum du den Arschvoll bekommen hast, maile mir doch einfach mal!
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