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Pferdschaf schrieb am 2.3. 2012 um 23:57:29 Uhr über

oderAberEigentlichAuchNicht

Ich habe die anstrengendste Woche meines Lebens hinter mir, habe aber auch Neues dazu gelernt.
Ein Polizist verklugte mich um ein hohes Maß an Verständnis für seine Lage und erbat sich viel mildernde Umstände von mir, die ich mit all den Drittbeinern unbedingt noch einmal diskutieren müsse, damit sie sich nicht so fürchten tun vor mir, wenn der Güterzug sie überfährt, so dass man meint, das Gleis wäre zu schmal oder zu metallisch gewesen, oder zu festgefahren und was auch immer noch besonders abergleising wäre, das denke dir blos auch noch hinzu.
Er, der Polizist, er sagte auch, dass man Männer nicht kastrieren darf, weil man das nur mit augewachsenen Ferkeln macht und ausserdem hätte ich als Frau keinen Spass mehr mit einem kastrierten Mann im Bett.
(Habe ich auch so nicht, denke ich mir.)
"Und ausserdem, junge Frau, schneidet man einem Mann die Hoden ab, wenn man ihn kastriert.
Das, was Sie meinen, das heisst Sterilisation, da schneidet man ihnen nicht die Hoden ab und man kann die Unfruchtbarkeit auch wieder rückgängig machen."
»Na gut, so höre, Polizist, hast mich überredet, ich bin ja gar nicht so, deine Hoden will ich dir lassen, aber den Strang, den schneid ich dir durch
Ich bot dem Polizist auch sofort ein monatlich doppelt so hohes Gehalt mit Frieden, eine 20 Wochenarbeitsstunde, Schnee und eine Säuglingsfickerbande an gegen seinen inwendigen Strang, er war sofort einverstanden.
Sofort war er bereit, sich auf der Stelle von mir kastrieren zu lassen, nein, sterilisieren, das ist wie Kabelleiter durchschneiden, Dinoscheisserchen und wie mit Textilienband wieder verkleben, wenn's sein muss.
Zum Ausprobieren würde ich Bombay wählen, dort ist Mitternachtszone, ein von wahnsinnig machenden, irren Geräuschen bewohntes Gebiet, nicht gerade die Sahara.
Ich meine, wenn Inder dort für einhundert Dollar sich eine Niere herausnehmen lassen, dann könnte doch da auch mal sein ein barmherziger Bruder, der ihnen den inwendigen Strang im Fünfminutenakkord einfach mal durchschneidet.
Man muss sie nicht vergiften oder ihnen Kastenideogie vorverspeisen, damit sich Menschen in einer Dynastie an eine angeblich tausendjährige Tradition zurückerinnern, die den Armen das Glück der Wiedergeburt und den Reichen die Freude der ungetrübten Empfängnis verheisst.
Darum ist Indien, das Land, das aussieht wie ein Wurstzipfel mit etwas Abflusssperma dran (das ist dann Ceylon), darum ist dieses Land Indien immer eine Rüge wert, einzig, weil es sich so pervers postituliert hat auf meiner Weltkarte, und die Weltkarte, darunter verstehe ich auch meine ungetrübte Empfängnisverhütung.




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