Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 16, davon 15 (93,75%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 4 positiv bewertete (25,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.8. 2001 um 22:50:53 Uhr schrieb
Sandra über HB
Der neuste Text am 18.10. 2008 um 02:52:50 Uhr schrieb
Der liebe Junge von nebenan über HB
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 2.2. 2002 um 04:37:11 Uhr schrieb
karoline über HB

am 14.2. 2003 um 11:01:26 Uhr schrieb
wauz über HB

am 17.4. 2005 um 18:20:55 Uhr schrieb
Hannes über HB

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »HB«

Mic Check. schrieb am 29.8. 2001 um 00:18:10 Uhr zu

HB

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich ging, als ich einmal in der schönen Stadt München war, in das sogenannte Hofbräuhaus, noch nicht wissend daß von diesem mehrere regionale Ableger in anderen Städten existieren, sondern vielmehr in der Annahme es würde sich bei dem von mir betretenen Lokal um ein Unikat handeln, das tat jedoch nichts zur Sache. Ich bestellte mir extra, obwohl ich schon seit Jahren Vegetarier war, einen Schweinebraten, da ich als alter Kulturalist der ich damals noch war, der Meinung war man müsse unbedingt, wenn man schon einmal die Gelegenheit hat, die Vorzüge der regionalen Küche an einem solch archetypischen Ort genießen.
Die Kellnerin, tatsächlich von gut gebauter Statur, wie man sich das eben so vorstellt, nur eben anscheinend schon sehr alt, bediente mich mürrisch aber prompt, und das war es doch im wesentlichen worauf es ankam. Zu dem Schweinebraten, an dem ich, aber vielleicht war dies meinem jahrelangen Vegetarismus geschuldet, doch erheblich, und dies in doppeltem Sinne, zu kauen hatte, trank ich ein Weißbier, von dem ich allerdings nach der Hälfte des Glases wieder abließ, da sich ein unangenehmes Völlegefühl einstellte, und auch die fettigen Teile des Schweinebratens ließ ich wo sie waren, einen verdorbenen Magen vermeidet man schließlich besser wenn man auf der Durchreise ist. Ich legte das Geld also auf den Tisch und verschwand, wie ich dies schon so oft in Fernsehserien gesehen hatte. Was ich natürlich nicht wußte, war das kurz nachdem ich das Lokal verlassen hatte ein dicker Geschäftsmann, welcher auch eben mit seinem Essen fertig geworden war, meine Banknoten unauffällig im hinausgehen wiederum vom Tisch nahm um diese in seiner Sakkotasche verschwinden zu lassen, was dazu führen sollte daß, nach einem Anruf der entsetzten Kellnerin, eine Polizeistreife beträchtliche Teile des Nachmittags in der Münchner Innenstadt nach mir suchte. Ich wußte davon natürlich nichts, und es war im Endeffekt auch unerheblich, da den beiden Polizisten kein Erfolg in deiser Fahndungssache beschieden sein sollte. Soviel zur Bayerischen Aufklärungsquote. Ich jedenfalls lief noch etwas durch die Münchner Fußgängezone, wo ich, schließlich, auch noch von zwei auffallend gut gekleideten Rentnern beschimpft wurde, welche ich zur Rede zu stellen versuchte, da sie Plakate welche zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau aufriefen, mit einem Gestus größter Verachtung von einer Litfaßsäule abrissen und in den Schmutz traten. »MEIN Herz hat München nicht gewonnen«, sagte ich mir am selben Abend noch auf der A7, schon weit hinter Nürnberg, Richtung Norden fahrend.

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