|
Die lustvollen Reitgerten auf dem Ponyhof knicken ab oder der Arierrohrstock
Ich war immer ein frecher Lausbub. Zugegeben, ich habe tatsächlich Läuse. Ich schäme mich nicht davor, denn ich komme nun einmal aus ärmlichem Hause, und dafür habe ich täglich das Vergnügen, jede Laus einzeln mit dem Eislöffelchen zu versohlen. Mein Stöckchen ist andeutungsweise sehr flach, was mir erlaubt, auch die Bällchen flach zu halten.
Wenn es Sommer war, zog ich mein Höslein aus, denn es war vollgekackt. Diese Prüfung sollte am Abend des ersten Ferientags der Herbstferien sein. Unsere Eltern gingen an diesem Abend ins Theater, so dass wir uns aus dem Haus schleichen konnten, ohne bemerkt zu werden. Mit allen anderen Jugendlichen gingen wir zu unserem Clubhaus, einer selbst zusammengezimmerten Holzbude, die an einem nahe gelegenen Baggerloch gelegen war, das die Form einer großen Acht mit einem größeren Seeteil und einem Kleineren hatte. Dort sollten wir drei Aufgaben machen. Zugegebenermaßen liebe ich Netzaktivisten, die dem verkackten Inderficker- und Schlägergesocks mal wieder eine krachende Verbalbombe entgegenschleudern, bis dass der Röhrstock im Halse steckenbleibt oder auf der anderen Seite des verlotterten Körpers wieder herauskommt. Das ist lustig und macht spaß. Auch der Herr Zuber aus Bräsigheim findet das gut. Es war schließlich sein letzter Sirtaki. »Griechenland ist pleite«, seufzte Thomas, »aber wir werden wieder hinfahren. Dann lege ich dich übers Knie.« Immer wenn ich zu dieser wurstigen Metzgersgattin gehe, schiebt sie mir ihren Speck in die Lederhose. Es müffelt schon seeehr unangenehm. Die neue Formation der Sugababes kam sich durchs Hintern versohlen näher. Das ist doch mal eine ganz besondere Art einander anzunähern.
»Weißt du wieviel Sternlein stehen?« fragte Rüdiger. »Kein einziges!« antwortete ich. »Du bist ein freches Mädchen und hast zehn Topol verdient.« Falls Ihr es nicht gemerkt habt: Hier ist diese tolle Honking-Geschichte, sozusagen die Mutter aller Honking-Geschichten, zu Ende.
|