Entwicklungsroman
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die Thora
Der wichtigste »Roman« der Juden.
Die Juden entwickeln sie um darin zu lesen.
Wenn sie mit dem Lesen aufhören wird die Thorarolle wieder aufgewicket,
und in den Thoraschrein verstaut.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 12, davon 11 (91,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 4 positiv bewertete (33,33%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 193 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,250 Punkte, 5 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 20.2. 2002 um 16:05:47 Uhr schrieb sinnvoll über Entwicklungsroman |
| Der neuste Text | am 19.11. 2008 um 20:12:50 Uhr schrieb Kotzkelchkröte über Entwicklungsroman |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 5) |
am 7.1. 2005 um 10:20:17 Uhr schrieb
am 25.6. 2005 um 00:12:54 Uhr schrieb
am 19.11. 2008 um 20:12:50 Uhr schrieb |
Die Thora
Der wichtigste »Roman« der Juden.
Die Juden entwickeln sie um darin zu lesen.
Wenn sie mit dem Lesen aufhören wird die Thorarolle wieder aufgewicket,
und in den Thoraschrein verstaut.
In einer Phase spätpubertärer Richtungslosigkeit begann meine kleine Schwester nach dem Abi eine Ausbildung zur Fotofachverkäuferin. Mit dem Roman, in dem sie diese prägende Zeit verarbeitet hat, hat sie leider bis heute nicht debütiert. Verlage können so dämlich sein!
Vielleicht das erschütterndste Erlebnis war das mit dem Kunden, der 6 Wochen lang die Seidenstraße bereist hatte, zu einer Zeit, als sie noch durch die Sowjetunion führte. Alle 20 belichteten Filme gingen im Labor, das seinen Namen nicht genannt wissen möchte, verloren. In Wochen zähen Ringens kamen 2 davon wieder zum Vorschein. Für die restlichen 18 wurde der Materialpreis erstattet.
Meine Schwester suchte sich bald darauf einen neuen Job. Dabei könnte allerdings auch die miese Bezahlung eine Rolle gespielt haben.
Fort, zum Entwicklungsroman!
Zitat: "Irgendwie verdötscht
landete er im letzten Fickhafen."
Die Arbeiter, deren Traum ein weißer Kittel war, aus
dessen Tasche die Spitze eines Kugelschreibers hervorsieht,
schoben die Knochen.
Yäss.
Jedoch, was mich betrifft, so ärgere ich mich nur, wenn
die Experimente gelingen.
Der Entwicklungsroman, Köln, ist
verreckt.
Um die großen offenen Augen sehe ich die vielen
Fliegen kleben. Und die Augen tränen. Sie tränen
durch den dürren langen September, düstere
lange Traumpassagen hindurch, wie die Tage
hier vergehen,
ungefähr so: man dreht sich einmal um und
der Tag ist vorbei.
Wo das Leder gescheuert hat, glänzt die Haut schwarz.
——Rolf Dieter Brinkmann, 'Chevaux de Trait' [Schluß]
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