Job
Bewertung: 5 Punkt(e)Mittel zum Zweck. Keine Sau will wirklich arbeiten, die wollen alle bloß die Kohle. Arbeitslosigkeit als Schreckgespenst der Gesellschaft ist überholt! Geldlosigkeit ist das wahre Problem!
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| Der erste Text | am 25.9. 1999 um 21:24:34 Uhr schrieb Hans über Job |
| Der neuste Text | am 26.9. 2023 um 10:10:32 Uhr schrieb Christine über Job |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 91) |
am 15.1. 2004 um 14:09:08 Uhr schrieb
am 20.4. 2013 um 00:35:53 Uhr schrieb
am 10.3. 2005 um 19:35:39 Uhr schrieb |
Mittel zum Zweck. Keine Sau will wirklich arbeiten, die wollen alle bloß die Kohle. Arbeitslosigkeit als Schreckgespenst der Gesellschaft ist überholt! Geldlosigkeit ist das wahre Problem!
Heute stand unter Stellenanzeigen etwas in der Art: »Freche junge Frau für Telefon-Sex gesucht«. Da hab ich mir dann gedacht, dass sich so manche freche junge Frau beim Lesen denkt: Ach, das kann ich aber auch. Das dachte ich mir nämlich spontan auch, aber machen würd ich's trotzdem nicht. Dann müsste ich nämlich wahrscheinlich mittendrin lachen, und das haben die armen Tröpfe, die da anrufen und ihr saures Erspartes ausgeben, dann nun auch wieder nicht verdient.
Warum ist eigentlich Job so ein erfolgreiches Wort? Eigentlich ist es doch ziemlich hässlich, und doch meinen die Nachrichtensprecher, es müsse einen traurig stimmen, wenn soundso viele Leute ohne Job sind. Gut, ohne Juwelen zu sein, ist schlimm, ohne Oase und so, aber ohne Dschobb??
Wenn ich einen Job hätte, bei dem ich den ganzen Tag nur am Schreibtisch sitzen müsste, bräuchte ich einen Arbeitsplatz, an dem mich niemand sieht. Denn ich pflege an meinem Schreibtisch sehr eigenartig zu sitzen. Gewisse Menschen können das bestätigen. Ich finde jedenfalls die gewöhnliche Art und Weise, also mit den Füssen auf dem Boden, sehr seltsam. So kann ich nicht sitzen!
Leider habe ich wieder nicht im Lotto gewonnen, und werde wohl deshalb meinen Job erstmal nicht an den Nagel hängen.
Gesucht wird: Rechtsanwaltsgehilfin zur Schwangerschaftsvertretung für die Stelleninhabererin
von vornehmlich im Insolvenzbereich beratend und kautelarisch tätigem Rechtsanwalt in Einzelkanzlei.
Geboten wird eine Teilzeitbeschäftigung mit 6 h / Woche mit überdurchschnittlichem Gehalt, angenehme Kanzleiatmosphäre und - im normalfall - verhältnismässig überschaubarer Arbeitsanfall.
Erwartet wird exzellentes, sicheres Auftreten, akzeptables Äusseres, erstklassige Nerven, gutes Deutsch in Wort und Schrift.
Ferner wird darauf hingewiesen, daß ein Großteil des Gehaltes Schmerzensgeld ist, das nur gezahlt wird, weil die völlig unvorhersehbaren Launen und Macken eines Chefs zu ertragen sind, der in keinster Weise dem Rollenbild eines kravattentragenden Besserwissers entspricht.
Die Stelle ist für Nichtraucherinnen ungeeignet.
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