andere
Bewertung: 3 Punkt(e)die anderen sind die, die dich zu dir machen, sei es durch ihren einfluß oder durch die reflektierte sicht deiner selbst in der sozialen interaktion
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| Der erste Text | am 14.2. 2001 um 08:42:44 Uhr schrieb Janathan über andere |
| Der neuste Text | am 27.2. 2026 um 06:01:12 Uhr schrieb Klarname Schmidt, Matthias rené über andere |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 78) |
am 28.1. 2013 um 12:29:10 Uhr schrieb
am 14.3. 2004 um 19:37:56 Uhr schrieb
am 18.7. 2007 um 19:05:23 Uhr schrieb |
die anderen sind die, die dich zu dir machen, sei es durch ihren einfluß oder durch die reflektierte sicht deiner selbst in der sozialen interaktion
Anders sein; Anders denken; Anders handeln----das bist du und das bin ich
Angeregt ist mein Interesse eigentlich an Kurt Alslebens Begriff der Anderweite (aus seinem Netzkunstwörterbuch).Grob zusammengefasst ist seine Definition: Die Anderweite ist das beim Anderen, was meine Grenze überschreitet. Was ich nur in Fragmenten erahnen, erfühlen kann. Doch der Drang, es durch Opposition zu verdrängen ist groß. Die Anderweite kann Angst auslösen, oder
interessierte Offenheit oder gar Bewunderung.
Mir kommen nun nach dieser Beschreibung einige Fragen und Gedanken:
Was ist eigentlich meine Grenze? Ist es das, zu dem ich einen bewußten Zugang habe? Oder bewegt es sich in einem Bereich, der mir nicht unmittelbar zugänglich ist, im Unbewußten. Aber wo fängt dieses an und hört jenes auf.
Wenn also der andere mehr mit mir zu tun hat als ich glaube oder wahrhaben will, wäre das vielleicht eine gute Voraussetzung dafür,den Anderen zu erfühlen, wodurch ich mich besser erfühlen kann und umgekehrt. Ist der einzelne aber endlos erweiterbar und damit sein Verständnis für den anderen? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ich mit meinem begrenzten Potential auch »fremde« Fragmente erfühlen kann?
wir können von andere nur insoweit verstehen, als dass wir alle Menschen sind. Nachvollziehen können wir gewisse Charaktersplitter, die wir mit anderen teilen. Nur Leute mit viel Phantasie und Einfühlungsvermögen sind in der Lage, sich in eigentlich unnachvollziehbare Gefühle einzufühlen oder sich abstrakt vorzustellen. Fremd werden andere immer bleiben - doch das schöne daran: »Wir sind alle Individuen!«
Andere...ich höre immer nur »die anderen«...wer sind denn schon die anderen? Wenn man nicht mal weis wer »die anderen« sind, warum sollte man dann nach ihren Regeln und Vorstellungen leben?
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