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Ugullugu schrieb am 17.11. 2002 um 17:12:27 Uhr über

FragenSieHeynzHyrnrysz

Hallo Herr Hyrnrysz!

Kürzlich ereilte mich die Kunde von Ihnen und Ihrem Ruf, auf jede noch so schwierige Frage eine Antwort zu finden. Da fiel mir die rätselhafte Geschichte ein, die einem meiner Vorfahren vor langer Zeit widerfahren ist. Ich kramte in einem staubigen Umzugskarton herum und förderte neben Spinnenleichen und anderen Häßlichkeiten die Reiseaufzeichnungen meines Ahnen Woppolloppows des Hornlosen zutage. Folgendes scheint sich damals in einem Urwald, der anonym bleiben möchte, zugetragen:

Woppolloppow befand sich auf einer seiner zahllosen kostspieligen und lediglich Vergnügungszwecken dienenden Urwaldexpeditionen. Wie üblich hatte er sich das nötige Geld vom Ptolemy-Institute-of-Astrology erschlichen, unter dem Vorwand, er sei auf der Suche nach dem sagenumwobenen Kelch der Kotze.
Woppolloppow streifte erst eine Woche durch den unerforschten Regenwald, da hatten ihn schon Eingeborene gefangengenommen. Natürlich Kannibalen. Außerdem waren dem kleinen Urwaldvölkchen die beiden Träger meines Ahnen in die Hände gefallen, Ungh und Schem.
Nachdem man sie ein paar Tage mit Ekelkeksen gemästet hatte, führte man die drei auf auf den Dorfplatz und band sie an drei eigens dafür vorgesehenen Pfählen fest. Dann zeigte man ihnen fünf Mützen, zwei Mützen aus dem Fell des Zellophanlöwen und drei aus der Haut des Tümpelkraken. Man machte ihnen, warum auch immer, den Vorschlag: Ihnen drei würden jetzt die Augen verbunden, dann bekämen sie jeder eine Mütze auf. Wenn man ihnen die Augenbinden abnähme, könnte jeder zwar sehen, was die anderen für Mützen aufhätten, nicht, aber, was er selbst auf dem Kopf trug. Wer dann als erster seine Kopfbedeckung erraten würde, den würden die Kannibalen freilassen. Wie gesagt, komisches Völkchen.
Jedenfalls, das wurde dann gemacht, mit viel Tamtam und so, und dann wurden den Forschern die Augenbinden abgenommen. Woppollopow stellte fest: Ungh trug eine schicke Zellophanlöwenmütze, Schem eine reichlich alberne Tümpelkrakenmütze.
Nachdem fünf Minuten chillig geschwiegen wurde, nannte Woppollopow das Material, aus dem seine Mütze war, was ihm zwar erboste Blicke von Ungh und schem einhandelte, im jedoch auch die Freiheit schenkte.

Lieber Herr Hyrnrysz, wie konnte mein charakterloser Ahnherr das wissen? Und vor allem: Ist mein Vorfahr ein Mörder? Bitte helfen Sie mir!


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